Alexa Stais (RSA) und Quintato auf dem Weg zum Sieg in der Murhof Gruppe Trophy bei der Amadeus Horse Indoors. © Daniel Kaiser

Alexa Stais (RSF) gewinnt die Murhof Trophy, Peter Englbrecht bester Österreicher

Vor vollen Rängen holte Alexa Stais (RSA) unter dem Jubel des tollen Salzburger Publikums am Samstagnachmittag den Sieg in der 1,50 m hohen Murhof Gruppe Trophy.

Familie Goess-Saurau gratulierte der sympathischen Siegerin Alexa Stais (RSF) gemeinsam mit Veranstalter Josef Göllner im Namen der Murhof Open Golf Gruppe. © Daniel Kaiser

Familie Goess-Saurau gratulierte der sympathischen Siegerin Alexa Stais (RSF) gemeinsam mit Veranstalter Josef Göllner im Namen der Murhof Open Golf Gruppe. © Daniel Kaiser

55 Paare hatten sich in die Startliste der mit 25.000 Euro dotierten Weltranglistenspringprüfung eintragen lassen und 13 davon gelang eine umjubelte Nullrunde.

Alexa Stais (RSA) und Quintato auf dem Weg zum Sieg in der Murhof Gruppe Trophy bei der Amadeus Horse Indoors. © Daniel Kaiser

Alexa Stais (RSA) und Quintato auf dem Weg zum Sieg in der Murhof Gruppe Trophy bei der Amadeus Horse Indoors. © Daniel Kaiser

Die schnellste war in 61,23 Sekunden die 23-jährige in Deutschland lebende Südafrikanerin Alexa Stais mit dem Oldenburger Quintato, aus dem Besitz Ihres Arbeitgebers, dem Stall Hilmar Meyer.

Platz 2 in der Murhof Gruppe Trophy für Shane Breen (IRL) und Evita. © Michael Graf

Platz 2 in der Murhof Gruppe Trophy für Shane Breen (IRL) und Evita. © Michael Graf

Dritter im Weltranglistenspringen um den Preis der Murhof Gruppe wurden GLOCK Rider Gerco Schröder (NED) und GLOCK’s Zaranza. © Michael Graf

Dritter im Weltranglistenspringen um den Preis der Murhof Gruppe wurden GLOCK Rider Gerco Schröder (NED) und GLOCK’s Zaranza. © Michael Graf

Zweiter wurde die Nr. 41 der Welt Shane Breen (IRL) auf Evita (0/61,97) vor Olympia-Silbermedaillist, Welt- und Europameister Gerco Schröder (NED) mit GLOCK’s Zaranza (0/65,66).

Bester Österreicher in der Murhof Trophy am Samstagnachmittag in der Salzburgarena war dank einer wirklich tollen Runde Fixkraft-Peter Englbrecht (AUT/OÖ) mit Ultimus auf Rang 4. © Michael Graf

Bester Österreicher in der Murhof Trophy am Samstagnachmittag in der Salzburgarena war dank einer wirklich tollen Runde Fixkraft-Peter Englbrecht (AUT/OÖ) mit Ultimus auf Rang 4. © Michael Graf

Für die besten österreichischen Ergebnisse sorgten sehr zur Freude des heimischen Publikums Fixkraft-Teamreiter Peter Englbrecht (OÖ) mit Ultimus auf Rang 4 (0/66,65), sowie AlpenSpan-Teamreiter Dieter Köfler (K) auf Platz 5 (0/66,70).

Ebenfalls fehlerfrei und platziert waren der WM-Sechste von Tryon 2018 Max Kühner und sein Zangersheide-Hengst Alfa Jordan (0/71,04).

AlpenSpan-Reiter Dieter Köfler (AUT/K) und Farah Dibah. © Michael Graf

AlpenSpan-Reiter Dieter Köfler (AUT/K) und Farah Dibah. © Michael Graf

25 CSI4* MURHOF GRUPPE TROPHY
präsentiert von der Murhof Open Golf Gruppe GmbH
Int. Springprüfung nach Fehlern und Zeit (1.50 m)
Table A, FEI Art. 283.2.1 
Wertungsprüfung für die LONGINES Weltrangliste
1. Quintato – Alexa Stais (RSA) 0 Strafpunkte 61.23 sec
2. Evita – Shane Breen (IRL) 0 Strafpunkte 61.97 sec
3. Glock’s Zaranza – Gerco Schröder (NED) 0 Strafpunkte 65.66 sec
4. Ultimus – Peter Englbrecht (AUT/OÖ) 0 Strafpunkte 66.65 sec
5. Farah Dibah – Dieter Köfler (AUT/K) 0 Strafpunkte 66.70 sec
6. Levis van’t Meyershof – Giuseppe Rolli (ITA) 0 Strafpunkte 67.71 sec
7. Carabas – Andre Schröder (UKR) 0 Strafpunkte 68.41 sec
8. New Curtis – Jake Hunter (AUS) 0 Strafpunkte 68.69 sec
9. Copain Hd – Nicola Pohl (GER) 0 Strafpunkte 70.11 sec
10. Cromwell – Richard Gardner (NZL) 0 Strafpunkte 70.65 sec
11. Alfa Jordan – Max Kühner (AUT/T) 0 Strafpunkte 71.04 sec
12. Uruguay Courcelle – Jonna Ekberg (SWE) Strafpunkte 71.49 sec
13. Hhs Figero – Alexandra Thornton (GBR) 0 Strafpunkte 72.25 sec
14. Alanine de Vains – Abdel Saïd (EGY) 1 Strafpunkt 76.31 sec
Ergebnislink

Isabell Werth war sehr zufrieden mit der Leistung von Emilio im 5. Weltcup Grand Prix von Salzburg. © Daniel Kaiser

Isabell Werth gewinnt den Weltcup Grand Prix von Salzburg, Vici Max-Theurer Vierte

Bereits 2015 beim ersten Weltcup in Salzburg war die Nummer 1 der Dressurwelt, Isabell Werth (GER), das Maß aller Dinge und auch 2019 führte im 5. FEI Dressage World Cup™ Grand Prix von Salzburg kein Weg an der 6-fachen Olympiasiegerin, 9-fachen Welt- und 20-fachen Europameisterin vorbei.

Isabell Werth war sehr zufrieden mit der Leistung von Emilio im 5. Weltcup Grand Prix von Salzburg. © Daniel Kaiser

Isabell Werth war sehr zufrieden mit der Leistung von Emilio im 5. Weltcup Grand Prix von Salzburg. © Daniel Kaiser

Vier der fünf Richter hatten Isabell und den 13-jährigen Ehrentusch-Sohn Emilio auf Rang 1 gewertet, lediglich Hans-Christian Matthiesen aus Dänemark hätte eher Benjamin Werndl auf Rang 1 gesehen.

78,957% für Emilio und Isabell Werth (GER). © Daniel Kaiser

78,957% für Emilio und Isabell Werth (GER). © Daniel Kaiser

78,957% war die Wertnote für Isabell und den 13-jährigen Emilio im Weltcup Grand Prix unter der Patronanz von iWest, die im 15-köpfigen Starterfeld den Sieg holten. „Ich bin sehr zufrieden, das war heute eine sehr sichere, souveräne Runde. Wir hatten lediglich einen kleinen Fehler in der Galoppverstärkung, da hätte ich ihn mehr zurücknehmen müssen. Aber dafür war das Halten heute außergewöhnlich gut, da wird Chefrichterin Katharina Wüst zufrieden sein“, schmunzelte Isabell Werth.

Isabell Werth war sehr zufrieden mit der Leistung von Emilio im 5. Weltcup Grand Prix von Salzburg. © Daniel Kaiser

Isabell Werth war sehr zufrieden mit der Leistung von Emilio im 5. Weltcup Grand Prix von Salzburg. © Daniel Kaiser

Auf den kleinen Unfall von Mäzenin Madeleine Winter-Schulze gestern angesprochen (Quintus hatte beim Einreiten zur Siegerehrung einen Schritt zurück gemacht und sie dabei umgestoßen), konnte Isabell gute Nachrichten bringen: “Madeleine hat sich den Oberschenkel gebrochen, wurde bereits operiert und es geht ihr gut. Ich habe vorher gerade noch mit ihr telefoniert und sie ist jetzt wieder wie neu, weil beide Oberschenkel gemacht sind.“ (Anmerkung: In Tryon hatte sich Madeleine Winter Schulze einen Bruch des Oberschenkelhalses auf der anderen Seite zugezogen.)

Siegerehrung im Weltcup Grand von Salzburg (von links nach rechts): Jennifer Häusler-Göllner, Isabell Werth, Dr. Gerhard Meyer von iWest und Josef Göllner. © Daniel Kaiser

Siegerehrung im Weltcup Grand von Salzburg (von links nach rechts): Jennifer Häusler-Göllner, Isabell Werth, Dr. Gerhard Meyer von iWest und Josef Göllner. © Daniel Kaiser

Auf Platz zwei standen die Vorjahres-Weltcupsieger von Salzburg, Benjamin Werndl (GER) und der 15-jährige Westfale Daily Mirror, die 77,717% erritten und damit Morgan Barbancon auf dem schicken Sir Donnerhall II OLD mit deutlichem Abstand auf Rang 3 (72,304%) verwiesen hatten.

Platz zwei im Weltcup Grand Prix von Salzburg für Vorjahressieger Benjamin Werndl und Daily Mirror. © Michael Graf

Platz zwei im Weltcup Grand Prix von Salzburg für Vorjahressieger Benjamin Werndl und Daily Mirror. © Michael Graf

Bestes österreichisches Duo im 5. Dressur-Weltcup von Salzburg waren die 13-fache österreichische Staatsmeisterin Victoria Max-Theurer und der 11-jährige Oldenburger Benaglio (Breitling W x Partout) mit 72,109% auf Rang 4. Die 3-fache Österreichische Staatsmeisterin Belinda Weinbauer (B) und Fräulein Auguste MJ platzierten sich mit 68,58/% auf Rang 7.

Die sympathische Morgan Barbancon (FRA) und ihr Sir Donnerhall II OLD wurden mit 72,304 % Dritte. © Michael Graf

Die sympathische Morgan Barbancon (FRA) und ihr Sir Donnerhall II OLD wurden mit 72,304 % Dritte. © Michael Graf

Platz 4 für Victoria Max-Theurer (OÖ) und Benaglio im FEI World Cup Grand Prix von Salzburg. © EQWO.net

Platz 4 für Victoria Max-Theurer (OÖ) und Benaglio im FEI World Cup Grand Prix von Salzburg. © EQWO.net

D03 FEI Dressage World Cup™ Grand Prix
präsentiert von iWEST Tier-Ernährung Dr. Meyer & Co. KG
Int. Dressurprüfung – Grand Prix de Dressage – CDI-W
1. Emilio – Isabell Werth (GER) 78.957 %
2. Daily Mirror – Benjamin Werndl (GER) 77.717 %.
3. Sir Donnerhall II OLD – Morgan Barbancon (FRA) 72.304 %
4. Benaglio – Victoria Max-Theurer (AUT/OÖ) 72.109 %
5. Hexagon’s Double Dutch – Thamar Zweistra (NED) 70.478 %
6. Robinvale – Theodora Livanos (GRE) 69.370 %
7. Fraeulein Auguste MJ – Belinda Weinbauer (AUT/B) 68.587 %
8. Annabelle – Helen Langehanenberg (GER) 68.326 %
8. Esporim – Anna Merveldt (IRL) 68.326 %
Ergebnislink

Der schnellste Mann im Feld: Willi Fischer gewann das PRO EQUITRON AGAINST THE WORLD K.O.-Springen am Freitagabend! © Daniel Kaiser

Speedsieg für Willi Fischer im Pro Equitron K.O.-Springen!

Acht Österreicher traten am Freitagabend zur Primetime im K.O.-System gegen Reiter aus aller Welt an und am Ende ertönte in der Salzburgarena die österreichische Hymne, denn das einzigartige Salzburger Publikum hatte den Oberösterreicher Willi Fischer auf Dollargirl im fulminanten Finale des Pro Equitron Knock Out-Springens gegen die Tschechin Sofie Najmanova zum Sieg gepeitscht.

Der schnellste Mann im Feld: Willi Fischer gewann das PRO EQUITRON AGAINST THE WORLD K.O.-Springen am Freitagabend! © Daniel Kaiser

Der schnellste Mann im Feld: Willi Fischer gewann das PRO EQUITRON AGAINST THE WORLD K.O.-Springen am Freitagabend! © Daniel Kaiser

Bereits im Halbfinale hielt es die zahlreichen Zuschauer nicht auf den Plätzen, als Willi Fischer gegen Amadeus Horse Indoors-Stammgast Simone Coata (ITA) knapp die Nase vorne hatte. Im zweiten Halbfinale traten zwei Tschechinnen gegeneinander an. Der Sieg ging an Sofie Najmanova auf Lexus, die damit als Finalgegnerin für Willi Fischer feststand, den wir morgen im EY Cup Weltfinale ab 13.45 wiedersehen werden.

Spannung pur bot das PRO EQUITRON AGAINST THE WORLD K.O.-Springen über 1,30 m in der Salzburgarena. © Michael Graf

Spannung pur bot das PRO EQUITRON AGAINST THE WORLD K.O.-Springen über 1,30 m in der Salzburgarena. © Michael Graf

Das K.O.-Springen erwies sich – an der Lautstärke in der Salzburgarena gemessen – als ebenbürtiger Nachfolger für die High Fly Tour, die 13 Jahre lang fixes Freitagabend-Programm gewesen war.

24 PRO EQUITRON AGAINST THE WORLD
präsentiert von der healthfactories biotech GmbH
Int. Knock-Out Springprüfung (1.30 m)

1. Dollargirl – Willi Fischer (AUT/OÖ) 1 Punkt im Finale
2. Lexus – Sofie Najmanova (CZE) 0 Punkte im Finale
3. Cartino – Simone Coata (ITA) 0 Punkte im Halbfinale
3. Chaccito – Alena Gasperl (CZE) 0 Punkte im Halbfinale
5. Caesaar – Michael Fritzsch (GER) 0 Punkte im Viertelfinale
5. Mevisto’s Bonaparte – Peter Englbrecht (AUT/OÖ) 0 Punkte im Viertelfinale
5. Th Champions League – Michele Ruth (AUT/S) 0 Punkte im Viertelfinale
5. Horse – Denise Ruth (AUT/S) 0 Punkte im Viertelfinale
9. Chiwago – Savannah Birk (AUT/S) 0 Punkte
9. Staccordo – Alessandra Reich (AUT/W) 0 Punkte
9. Carlito – Victoria Brunner (AUT/S) 0 Punkte
9. G. Mylord Alcatraz – Benjamin Wulschner (GER) 0 Punkte
9. Quinto V. Pachern – Stephanie Gumatz (AUT/NÖ) 0 Punkte
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Rookie of the year 2019 Springen: Marie-Christine Sebesta vom Wiener Reitteam. © Daniel Kaiser

Rookies of the year: Marie-Christine Sebesta und Felix Artner vor den Vorhang

Die traditionelle Ehrung der Rookies of the year Springen und Dressur erfolgte auch heuer am Freitag Abend vor vollen Rängen. Geehrt wurden Springreiterin Marie-Christine Sebesta, die ab sofort auch im charakteristischen, grünen AlpenSpan-Sakko reiten wird, und Dressurreiter Felix Artner.

Rookie of the year 2019 Springen: Marie-Christine Sebesta vom Wiener Reitteam. © Daniel Kaiser

Rookie of the year 2019 Springen: Marie-Christine Sebesta vom Wiener Reitteam. © Daniel Kaiser

ROOKIE OF THE YEAR 2019 SPRINGEN
Ein halbes Dutzend Österreichische Meistertitel in den Nachwuchsklassen Springreiten pflastern bereits den Weg der 17-jährigen Wienerin Marie-Christine Sebesta, die ab sofort auch zur Alpenspan Familie gehört und im charakteristischen grünen Sakko an den Start geht.

Bereits Maries Mutter Bettina war im Springsattel bis in die schwere Klasse erfolgreich. Schon von Beginn an wurde von Maries Eltern großer Wert darauf gelegt, dass die Förderung ihrer talentierten Tochter auf sehr professionelle Art abläuftlief.
Mit 5 Jahren versuchte sich Marie zum ersten Mal im Sattel und bereits mit 8 Jahren durfte sie ihr erstes Pony ihr Eigen nennen. Die Wiener Springreiterin Sandra Ziegler begleitet Marie schon seit ihrem ersten Tag im Sattel und gab ihr den reiterlichen Grundstock für ihre weitere Karriere mit.

Marie-Christine Sebesta ist ab sofort in AlpenSpan GRÜN unterwegs. © Daniel Kaiser

Marie-Christine Sebesta ist ab sofort in AlpenSpan GRÜN unterwegs. © Daniel Kaiser

2014 wurde das Trainerteam um den dreifachen Casino Grand Prix Gesamtsieger Mario Bichler erweitert. Der gebürtige Tiroler führte Marie zielstrebig in die schwere Klasse und war immer bemüht, auch die passenden Pferde für Marie zu finden. Mit dem Lehrmeister Carrion de los Condes gelang der Wienerin dann der Durchbruch im internationalen Nachwuchsbereich bei den Children und Junioren. Zahlreiche internationale Grand Prix Siege wie in Wiener Neustadt, Magna Racino oder Linz kamen hinzu, bevor Marie 2015 bei der Heim-Europameisterschaft in Wiener Neustadt als 13. im Endklassement glänzen konnte.

Seit 2017 wird die Schülerin nun vom Alpenspan-Teammitglied Gerfried Puck betreut und krönte diese Zusammenarbeit 2018 mit dem Sieg im CSI2* Grand Prix in der Lake Arena. 2019 folgte der 2. Platz im Junioren Grand Prix bei den Future Champions in Hagen (GER) und zum zweiten Mal nach 2018 ein Finalplatz bei den Europameisterschaften der Junioren in Zuidwolde (NED).
Wir lassen Marie Christine Sebesta hochleben und gratulieren zum ROOKIE OF THE YEAR 2019 in der Sparte Springen.

Rookie of the year 2019 Dressur: Felix Artner (K) vom Gut Muraunberg. © Daniel Kaiser

Rookie of the year 2019 Dressur: Felix Artner (K) vom Gut Muraunberg. © Daniel Kaiser


ROOKIE OF THE YEAR 2019 DRESSUR
Am 1. Februar 2002 erblickte Felix Artner in der Bundeshauptstadt Wien das Licht der Welt und mit bereits 5 Jahren hob ihn seine Mutter im Beisein seines 2 Jahre älteren Bruders erstmals in den Pferdesattel.

Aus diesem ersten Reitversuch sollte sich wider Erwarten ein richtiges Familienprojekt im Hause Artner entwickeln. Tante Ruth finanzierte das erste Pony „Black Pearl“ als Felix 8 Jahre alt war und sorgte somit für den Einstieg in die Turnierszene. Mit der Stute „Calenberg`s Serenade“ gab es bald zwei Pferde im „Arter-Stall“ und die ersten Erfolge (Landesmeistertitel) stellten sich prompt ein. Doch auch wenn Felix fleißig beim Trainieren war, mit der Gesundheit seiner Pferde hatte er immer wieder Pech und musste deshalb immer wieder Pferde wechseln.

Gleich drei Anläufe nahm sein Onkel in Kauf und investierte mit den Pferden „Estello“, „Firmamento“ und „Ludwig“ in die Karriere seines hochbegabten Neffen. Doch wieder folgten Rückschläge und Felix stand kurz vor dem Aufgeben. Genau zu dieser Zeit wechselte Felix auf das Gut Muraunberg in Kärnten um dort mit Stephanie Dearing und Christian Schumach trainieren zu können. Um den Werdegang ihres Neffen weiterhin zu fördern, überließ seine Tante ihm schlussendlich ihren Erfolgsschimmel „Sisley Santino“ und Felix startete mit dem Grand Prix erprobten Lehrmeister voll durch.

Langsam legte er im Winter 2018 in Weikersdorf in der Klasse M los, wagte sich dann Anfang 2019 zum Sichtungsturnier in den Pferdesportpark Magna Racino und gewann dort auf Anhieb. Dieser Sieg war auch die Fahrkarte zum ersten CDI nach Wiener Neustadt. Erfolge am Gestüt Achleiten, in St. Margarethen oder Lipica (SLO) stellten sich ein, sodass die OEPS-Dressurreferentin Diana Wünschek auf den sympathischen Kärntner als EM-Teilnehmer setzte.

Felix Artner würdigte das entgegengebrachte Vertrauen mit sensationellen Leistungen. Als einziger Österreicher erreichte er im italienischen San Giovanni das Kürfinale bei der Nachwuchs-Dressur-Europameisterschaft.

Der Vize-Staatsmeistertitel und der Kärntner Landesmeistertitel rundeten das gelungene Jahr 2019 ab.
Für uns Grund genug Felix Artner vor den Vorhang zu holen. Gratulation zum ROOKIE OF THE YEAR 2019 in der Sparte Dressur!

Strahlender Sieger im Salzburg Masters: Hans Dieter Dreher (GER). © Daniel Kaiser

Hansi Dreher gewinnt das Salzburg Masters, Christoph Nothegger hervorragender Vierter

Der Sieg im ersten von insgesamt sechs Weltranglistenspringen der mit mehr als 200.000 Euro dotierten 4-Sterne-Tour der Amadeus Horse Indoors 2019 ging mit Hans-Dieter Dreher an einen Reiter aus der starken deutschen Equipe.

Auf dem Weg zum Sieg im mit 25.000 Euro dotierten Salzburg Masters, das als 1. Qualifikation für den Travel Charme Grand Prix am Sonntag galt, waren 12 Hindernisse bzw. 15 Sprünge mit einer Maximalhöhe von 1,50 m zu absolvieren. 63 Paare waren am Start, dementsprechend groß der Druck eine schnelle, fehlerfreie Runde abzuliefern.

Schnell und fehlerfrei! Hansi Dreher gewinnt das Salzburg Masters. © Daniel Kaiser

Schnell und fehlerfrei! Hansi Dreher gewinnt mit Prinz das Salzburg Masters. © Daniel Kaiser

Der 47-jährige deutsche Nationenpreis- und Championatsreiter Hans-Dieter Dreher bewies Nerven und holte auf dem 11-jährigen Hannoveraner Prinz in 63,67 Sekunden nicht nur den Sieg, sondern auch den Ehrenpreis von Bemer.

Auf Platz zwei stand der Belgier Wilm Vermeir, der im Sattel von Gentiane de la Pomme in 64,24 Sekunden einen von insgesamt 21 Nullern gezeigt hatte. Dritte wurde der Olympia-Silbermedaillengewinner, Welt- und Europameister Jur Vrieling (NED) auf dem erst achtjährigen Fiumicino van de Kalevallei (0/64,76).

Strahlender Sieger im Salzburg Masters: Hans Dieter Dreher (GER). © Daniel Kaiser

Strahlender Sieger im Salzburg Masters: Hans Dieter Dreher (GER). © Daniel Kaiser

Bester Österreicher in dieser Weltranglistenprüfung war der Tiroler Christoph Nothegger, der mit seinem Top-Pferd Twilight eine super Runde zeigte und in 65,54 Sekunden hervorragender Vierter wurde. Ebenfalls wieder top für Österreich war der Sieger des CSI4* Alpenspan Eröffnungsspringens am Donnerstag (05.12.2019), Stefan Eder (OÖ). Mit seinem EM-Pferd Dr. Scarpo holte er Platz 7 (0/65,95) und schaffte es damit in die Top Ten, ebenso wie Katharina Rhomberg (V | 1. Platz | Careless). Bianca Babanitz und Game Dk Z komplettierten das tolle rot-weiß-rote Ergebnis mit einer Platzierung auf Rang 13 (0/69,33).

23 SALZBURG MASTERS
präsentiert von der Stadt Salzburg & Messezentrum Salzburg
Int. Springprüfung nach Fehlern und Zeit (1.50 m)
1. Prinz – Hans-Dieter Dreher (GER) 0 Strafpunkte 63.67 sec
2. Gentiane de la Pomme – Wilm Vermeir (BEL) 0 Strafpunkte 64.24 sec
3. Fiumicino van de Kalevallei – Jur Vrieling (NED) 0 Strafpunkte 64.76 sec
4. Twilight – Christoph Nothegger (AUT/T) 0 Strafpunkte 65.54 sec
5. Cayenne WZ – Felix Haßmann (GER) 0 Strafpunkte 65.80 sec
6. Stakkatan – Andrzej Oplatek (POL) 0 Strafpunkte 65.87 sec
7. Dr Scarpo – Stefan Eder (AUT/OÖ) 0 Strafpunkte 65.95 sec
8. Hearts Destiny – Holly Smith (GBR) 0 Strafpunkte 66.13 sec
9. Eclinsco de l’O – Francois Jr Mathy (BEL) 0 Strafpunkte 66.37 sec
10. Careless – Katharina Rhomberg (AUT/V) 0 Strafpunkte 66.49 sec
11. Forewer – Ales Opatrny (CZE) 0 Strafpunkte 67.48 sec
12. Quintato – Alexa Stais (RSA) 0 Strafpunkte 68.71 sec
13. Game DK Z – Bianca Babanitz (AUT/B) 0 Strafpunkte 69.33 sec
14. Vanita‘ Delle Roane – Fabio Brotto (ITA) 0 Strafpunkte 69.56 sec
15. Rmf Chacco Top – William Whitaker (GBR) 0 Strafpunkte 69.73 sec
16. Albert K – Kim Kristensen (DEN) 0 Strafpunkte 71.06 sec
Ergebnislink

Victoria Max-Theurer und Rockabilly glänzten im horsedeluxe CDI4* Grand Prix Special. © Daniel Kaiser

Super! Victoria Max-Theurer & Rockabilly gewinnen Grand Prix Special

Neun Starter traten am heutigen Freitag (06.12.2019) im horsedeluxe CDI4* Grand Prix Special bei der Amadeus Horse Indoors an und das begeisterte Publikum in der Salzburgarena durfte sich über eine heimische Siegerin freuen. Die 13-fache österreichische Staatsmeisterin Victoria Max-Theurer und ihr erst 9-jähriger Rockabilly „rockten“ mit 72,149 % die Salzburgarena und ließen dabei sogar Isabell Werth hinter sich.

Siegerin Victoria Max-Theurer (AUT/OÖ) ist überglücklich mit ihrem Rockabilly! © Daniel Kaiser

Siegerin Victoria Max-Theurer (AUT/OÖ) ist überglücklich mit ihrem Rockabilly! © Daniel Kaiser

„Ich bin begeistert von Rocky, wir sind im Oktober unser erstes Turnier gestartet und er hat seither ein paar Hallen gesehen, aber die Salzburgarena ist schon noch einmal etwas Besonderes. Mit seinen  neun Jahren hat er das unglaublich toll gemacht – er ist seiner Zeit fast etwas voraus“, schmunzelte Vici beim Siegerinterview. „Auf seinem Rücken fühlt es sich an wie Daheim, fast wie bei Augustin damals. Großer Dank geht an mein Team, meine Familie, an Stefan (Lehfellner) und natürlich Isabell (Werth), die sofort nach Ihrem Ritt von Quintus gesprungen und mich unterstützt hat und an das tolle Salzburger Publikum!“

Victoria Max-Theurer bedankte sich unter anderem beim tollen Publikum in der Salzburgarena. © Daniel Kaiser

Victoria Max-Theurer bedankte sich unter anderem beim tollen Publikum in der Salzburgarena. © Daniel Kaiser

Zweite wurde überraschend die 23-jährige Schweizerin Estelle Wettstein auf ihrer 11-jährigen Oldenburger-Stute West Side Story OLD. Die sehr harmonische Runde wurde mit 71,277 % belohnt.

Unter den wachsamen Augen von Mäzenin Madeleine Winter-Schulze und der deutschen Bundestrainerin Monica Theodorescu platzierte sich die Siegerin von gestern, die 6-fache Olympiasiegerin, 9-fache Welt- und 20-fache Europameisterin Isabell Werth, mit ihrem Quarterback-Sohn Quintus auf Rang drei. Der unerfahrene Westfale war heute in der gut gefüllten Arena stellenweise unkonzentriert und nach kleinen Unsicherheiten bekam das Paar von den Richtern insgesamt 71,043 %.

Victoria Max-Theurer und Rockabilly glänzten im horsedeluxe CDI4* Grand Prix Special. © Daniel Kaiser

Victoria Max-Theurer und Rockabilly glänzten im horsedeluxe CDI4* Grand Prix Special. © Daniel Kaiser

Auf den Rängen vier und fünf platzierten sich: Matthias Alexander Rath mit Hannoveraner-Hengst Foundation (71,000 %) und die Niederösterreicherin Karoline Valenta auf Valenta`s Diego (68.106 %).

Für Dressurfans steht morgen ab 8 Uhr in der Salzburgarena mit dem FEI Dressage World Cup™ Grand Prix das erste ganz große Highlight auf dem Programm.

D02 AMADEUS DRESSAGE CDI4* GRAND PRIX SPECIAL
präsentiert von der horsedeluxe event GmbH
Int. Dressurprüfung – Grand Prix Special
1. Rockabilly – Victoria Max-Theurer (AUT/OÖ) 72.149 %
2. West Side Story Old – Estelle Wettstein (SUI) 71.277 %
3. Quintus – Isabell Werth (GER) 71.043 %
4. Foundation – Matthias Alexander Rath (GER) 71.000 %
5. Valenta’s Diego – Karoline Valenta (AUT/NÖ) 68.106 %
6. Delatio – Mohd Qabil Ambak Dato‘ Mahamad Fathil (MAS) 66.979 %
7. Vrbgroup’s Caron – Agatha van der Lei (NED) 66.468 %
8. Ripasso – Hansruedi Geissmann (SUI) 64.213 %
9. Casino‘ Royal – James Connor (IRL) 64.000 %
Ergebnislink 

Der Sieger der Juweliere Banki Challenge 2019, Marcel Marschall 8GER), auf der Ehrenrunde. © Daniel Kaiser

Gratulation! Marcel Marschall gewinnt die Juweliere Banki Challenge

Marcel Marschall zählt zu den Stammgästen bei der Amadeus Horse Indoors. Der Championatssieger von Salzburg 2017, bewies auch heute (FR, 06.12.) in der 1,45m hohen Juwelier Banki Challenge seine Klasse und sprang als 18. von 40 Startern souverän zum Sieg.

Der Sieger der Juweliere Banki Challenge 2019, Marcel Marschall 8GER), auf der Ehrenrunde. © Daniel Kaiser

Der Sieger der Juweliere Banki Challenge 2019, Marcel Marschall 8GER), auf der Ehrenrunde. © Daniel Kaiser

Der 28-jährige Schwabe verwies mit seiner Zeit von 64,20 Sekunden Fabio Brotti aus Italien auf Platz 2. Der Italiener hatte trotz eines kurz vor dem Start verlorenen Hufeisens und einer dadurch bedingten Startverzögerung, eine tolle Runde gezeigt und war mit der 11-jährigen Kashmir van Schuttershof-Tochter Vaniglia Delle Roane auf Rang 2 gesprungen (0/64,45).

Sponsor Shadi Banki (2. von rechts) freute sich mit Marcel Marschall über seinen Sieg in der Juweliere Banki Challenge. © Daniel Kaiser

Sponsor Shadi Banki (2. von rechts) freute sich mit Marcel Marschall über seinen Sieg in der Juweliere Banki Challenge. © Daniel Kaiser

Dritter wurde Felix Haßmann auf Carla mit einem Ergebnis von Null Fehlern in 65,10 Sekunden. Für die beste und einzige österreichische Platzierung in der CSI4* Juweliere Banki Challenge sorgten Lokalmatador Christian Juza (S) und sein Mister Z (0/70,58), die ebenfalls eine der insgesamt 16 fehlerfeien Runde gezeigt hatten und zehnte wurden.

Marcel Marschall (GER) und Crystal auf dem Weg zum Sieg in der Juweliere Banki Challenge 2019. © Daniel Kaiser

Marcel Marschall (GER) und Crystal auf dem Weg zum Sieg in der Juweliere Banki Challenge 2019. © Daniel Kaiser

Der Geschäftsführer der Juweliere Banki & Sohn GmbH, Shadi Banki, gratulierte seinem Sieger persönlich und verlieh seiner Freude Ausdruck, teil der Amadeus Horse Indoors 2019 zu sein: „Mein besonderer Dank gilt der Familie Göllner und dem gesamten Team, die dieses tolle Event mit so viel Engagement veranstalten. Schön, dass wir dabei sein dürfen.“

22 JUWELIERE BANKI CHALLENGE
präsentiert von Juweliere Banki & Sohn
Int. Springprüfung nach Fehlern und Zeit (1.45 m)
1. Crystal – Marcel Marschall (GER) 0 Strafpunkte 64.20 sec
2. Vaniglia Delle Roane – Fabio Brotto (ITA) 0 Strafpunkte 64.45 sec
3. Carla – Felix Haßmann (GER) 0 Strafpunkte 65.10 sec
4. Chacco-Mo – Holger Hetzel (GER) 0 Strafpunkte 65.11 sec
5. Fischerdaily Impressed – Michael Jung (GER) 0 Strafpunkte 65.29 sec
6. Cromwell – Richard Gardner (NZL) 0 Strafpunkte 66.14 sec
7. Charielle – Alexandra Thornton (GBR) 0 Strafpunkte 67.67 sec
8. Luce Luce – Simone Coata (ITA) 0 Strafpunkte 68.24 sec
9. La Costa – Vicky van de Poel (BEL) 0 Strafpunkte 69.17 sec
10. Mister Z – Christian Juza (AUT/S) 0 Strafpunkte 70.58 sec
11. Carabas – Andre Schröder (UKR) 0 Strafpunkte 71.13 sec
12. Teavanta II C Z – Agustin Covarrubias (CHI) 0 Strafpunkte 71.37 sec
Ergebnislink

Carina und Markus Hindelang gratulierten im Namen ihres verstorbenen Vaters, des EY Cup Gründers Rudolf Hindelang. © Daniel Kaiser

EY-Cup-Sieg für Richard Vogel

Die 2. Qualifikation für das traditionelle EY Cup Weltfinale am Samstag in der Salzburgarena wurde von der J.A. Frischeis GmbH präsentiert, startete pünktlich um 11 Uhr 30 und führte über 15 Sprünge mit einer Maximalhöhe von 1,45 m.
20 Paare waren am Start und der Sieg ging mit Richard Vogel schlussendlich nach Deutschland. Richard Vogel kann auf ein bewegtes und erfolgreiches Jahr 2019 zurückblicken, hat er doch nach drei Jahren bei Ludger Beerbaum und Philipp Weisshaupt, den Schritt in die Selbständigkeit gewagt. Sportlich erfolgreich war er heuer beispielsweise in Aachen, wo er das Finale vom U25 Springpokal gewinnen konnte.

Carina und Markus Hindelang gratulierten im Namen ihres verstorbenen Vaters, des EY Cup Gründers Rudolf Hindelang. © Daniel Kaiser

Carina und Markus Hindelang gratulierten im Namen ihres verstorbenen Vaters, des EY Cup Gründers Rudolf Hindelang. © Daniel Kaiser

In der Salzburgarena konnte sich der 22-jährige Deutsche ebenfalls sehr gut in Szene setzen und im Sattel seines Holsteiners Lesson Peak die schnellste (63,07) von sechs fehlerfreien Runden abliefern. „Bei solchen Traumbedingungen für Pferde und Menschen, kann es ja eigentlich nur gut laufen“, fand er bei der Siegerehrung lobende Worte für die Amadeus Horse Indoors in Salzburg.

Richard Vogel (GER) und Lesson Peak auf dem Weg zum Sieg im EY Cup für U25 Springreiter. © Daniel Kaiser

Richard Vogel (GER) und Lesson Peak auf dem Weg zum Sieg im EY Cup für U25 Springreiter. © Daniel Kaiser

Zweite im European Youngster Cup für U25-Springreiter wurde die bayrische Juniorenmeisterin Verena Haller aus Gugelfink auf der 10-jährigen Stute Cary Anne (0/69,06).

Auf Platz 3 stand ein Nachwuchssreiter aus Irland mit einem sehr bekannten Namen. Harry Allen ist der Bruder von Irlands größter Zukunftshoffnung Bertram Allen. Der 18-jährige Pony Europameister ist 2017 vom Ponylager zu den Großpferden gewechselt und war 2017 der Longines Rising Star 2017. In der Salzburgarena hatte er den 10-jährigen Wallach Dis Moi Tout de Clairbois gesattelt und wurde hervorragender Dritter (0/69,64).

In Vertretung des kürzlich verstorbenen EY-Cup Begründers Rudolf Hindelang nahmen seine Kinder Carina und Markus Hindelang an der Siegerehrung teil und gratulierten dem Sieger und den Platzierten. „Wir sind sehr froh, mit dem Weltfinale wieder hier bei der Amadeus Horse Indoors zu Gast sein zu dürfen und hoffen, auf viele weitere Finali in der Salzburgarena.“

Der Drittplatzierte vom Casino Grand Prix 2019, Österreichs bedeutendster Springsportserie, der 25-jährige Oberösterreicher Willi Fischer platzierte sich in der 2. Qualifikation mit einer schnellen vier Fehler-Runde auf dem 7. Platz.

Morgen (Samstag, 07.12.) steht um 13.45 Uhr in der Salzburgarena das Weltfinale des European Youngster Cups für U25-Springreiter auf dem Programm. 16 Paare sind für das Finale qualifiziert, darunter mit Willi Fischer und Dollargirl auch ein österreichisches Duo.

10 EUROPEAN YOUNGSTER CUP U25 Kat.S*
präsentiert von der J. & A. Frischeis GmbH
Int. Springsprüfung nach Fehlern und Zeit (1.45 m)
1. Lesson Peak – Richard Vogel (GER) 0 Strafpunkte 63.07 sec
2. Cary Anne – Verena Haller (GER) 0 Strafpunkte 69.06 sec
3. Dis Moi Tout de Clairbois – Harry Allen (IRL) 0 Strafpunkte 69.64 sec
4. Contan – Niklas Betz (GER) 0 Strafpunkte 70.32 sec
5. Cornado’s Queen – Franziska Müller (GER) 0 Strafpunkte 70.95 sec
6. Conthinder – Andrzej Oplatek (POL) 0 Strafpunkte 75.38 sec
7. Dollargirl – Willi Fischer (AUT/OÖ) 4 Strafpunkte 70.94 sec
8. Peter – Alia Knack (GER) 4 Strafpunkte 71.01 sec
9. Waikadia – Teresa Jurk (GER) 4 Strafpunkte 71.11 sec
10. Carracio – Lara-Marie Juraske (GER) 4 Strafpunkte 73.97 sec
10. Vertige de Vigneul – Nicolette Hirt (USA) 4 Strafpunkte 73.97 sec
12. La Mirage – Linda Portychova (CZE) 4 Strafpunkte 74.98 sec
Ergebnislink

Die strahlenden Siegerinnen der Turmöl Amateur Touren bei der Amadeus Horse Indoors 2019. © Daniel Kaiser

Gratulation an Beate Steiner, Karin Brötzner und Josefina Goess

Die Zeichen für die Amateur-Tour-Finali am Sonntag (08.12. ab 7.15 Uhr) stehen sehr gut für unsere heimischen Springreiter, denn Beate Steiner, Karin Brötzner und Josefina Goess-Saurau holten die Siege in den Turmöl Amateur Touren nach Österreich.

Die strahlenden Siegerinnen der Turmöl Amateur Touren bei der Amadeus Horse Indoors 2019. © Daniel Kaiser

Die strahlenden Siegerinnen der Turmöl Amateur Touren bei der Amadeus Horse Indoors 2019. © Daniel Kaiser

She did it again! Beate Steiner gewinnt das kleine Türmöl Amateur Springen
Dass Beate Steiner (W) und ihre 15-jährige Coco Loco ein eingespieltes Team sind, bewiesen die beiden auch in der zweiten Turmöl Small Amateur Tour. Die beiden bewältigten den von Franz Madl & seinem Team designten Parcours mit Hindernissen von einer Maximalhöhe von 1,10 m ohne Fehler in sensationellen 43,24 Sekunden. Damit sicherten sich die beiden nicht nur die Maximalpunktezahl von 65 Zählern, sondern auch ihren 2. Sieg im Rahmen der 14. Amadeus Horse Indoors. „Ich bin meinem Trainer sehr dankbar, dass ich dieses Pferd reiten darf und bin sehr glücklich über diesen Erfolg, besonders weil es das letzte Turnier von Coco Loco ist, die danach in die Zucht gehen wird“, erzählte die Siegerin im Interview.

Super in Form: Coco Loco und Beate Steiner gewinnen auch an Tag 02 die Turmöl Small Amateur Tour bei der Amadeus Horse Indoors. © Daniel Kaiser

Super in Form: Coco Loco und Beate Steiner gewinnen auch an Tag 02 die Turmöl Small Amateur Tour bei der Amadeus Horse Indoors. © Daniel Kaiser

Zweite wurde Nika Gacnik auf Acordi für Slowenien (65 Pkte/46,49) vor der Oberösterreicherin Alissa Fuchs mit Obora‘s Asturias (65/48,15). Auch die Ränge 4 und 5 waren von rot-weiß-roten Duos besetzt, denn sowohl Susanne Winter (OÖ |Mevisto‘s Bonpaparte), als auch Finn Krackow (S |Colani) waren schnell und fehlerfrei gewesen. Lisa-Marie Gruber vervollständigte auf Sam S die österreichische Erfolgsbilanz mit einem 8. Platz.

Die Finali der Internationalen Amateur Touren starten am Sonntag (08.12.) um 7.15 in der Salzburgarena und stehen unter der Patronanz vom Salzburger Pferdesportverband.

Sieg in der Turmöl Medium Amateur Tour für Karin Brötzner und Gianna. © Daniel Kaiser

Sieg in der Turmöl Medium Amateur Tour für Karin Brötzner und Gianna. © Daniel Kaiser

Vertauschte Plätze! Karin Brötzner siegt vor Alexandra Linda Hernakova
Hatte in Runde eins der Medium Amateur Tour noch Alexandra Linda Hernakova (SVK) die Nase vorne gehabt vor Karin Brötzner, so tauschten die Amazonen heute (Freitag) im Turmöl Amateurspringen die Plätze. Karin Brötzner und Gianna, ihre 7-jährige AWÖ-Stute, siegten in 47,26 Sekunden vor Alexandra Linda Hernakova (SVK), die erneut den 11-jährigen Hannoveraner Casper Speed Jumper, gesattelt hatte und in 47,73 Sekunden ins Ziel gekommen war.

Die Ränge 3 bis 8 waren mit Chiara-Fiorina Moser (Alarci du Cuirassier | W), Nina Aichbichler (Chamorka |K), Beate Steiner (Miss Merilyn | W), Antonai Weixelbraun (Lena | S), Magdalena Margreiter (Chappeloup | NÖ) und Klara Goess-Saurau (Charme Fee | B) ebenfalls rot-weiß-rot besetzt. Anna Praunseis (Ubiche de Montflix |B) komplettierte den österreichischen Erfolgslauf mit Rang 12.

Daniela Dieringer gratulierte – gemeinsam mit Veranstalter Josef Göllner - den Siegerinnen und Platzierten im Namen von Turmöl. © Daniel Kaiser

Daniela Dieringer gratulierte – gemeinsam mit Veranstalter Josef Göllner – den Siegerinnen und Platzierten im Namen von Turmöl. © Daniel Kaiser

Josefina Goess auf dem Weg zum Amateur Tour-Triple
Auch Josefina Goess (B) wiederholte am heutigen Freitag in der Salzburgarena ihren Amateur-Tour-Sieg. Sie siegte auf Cassijo mit der Maximalpunktezahl von 65 in 50,27 Sekunden vor Anna Von Guttenberg mit Calvin (65 Pkte./58,67).

„Mein Ziel ist es, das Triple zu schaffen, was mir ja letztes Jahr nicht gelungen ist“, strahlte Josefina Goess bei der Siegerehrung.

Josefina Goess-Saurau und Cassijo sind nach ihrem Sieg in der Turmöl Amateur Tour auf dem besten Weg, das Triple zu schaffen. © Daniel Kaiser

Josefina Goess-Saurau und Cassijo sind nach ihrem Sieg in der Turmöl Amateur Tour auf dem besten Weg, das Triple zu schaffen. © Daniel Kaiser

Österreichs Springreiter konnten sich auch in dieser Turmöl Big Amateur Tour über 1,45 m hervorragend präsentieren. Valentina Pfeifer und Al Gran Land P wurden Dritte vor Sigrid Forstinger und Quantus, sowie Chiara-Fiorina Moser auf Contero.
Nicole Rieger, Susanne Bernhaider und Cornelia Graber belegten zusätzlich die Ränge 7,8 und 12 für Österreich.

Aviso
Die Finali der Internationalen Amateur Touren starten am Sonntag (08.12.) um 7.15 in der Salzburgarena und stehen unter der Patronanz vom Salzburger Pferdesportverband.

Ergebnisübersicht
15 TURMÖL SMALL AMATEUR TOUR
präsentiert von TURMÖL
Int. Punkte-Springprüfung mit Joker (1.10 m)
1. Coco Loco – Beate Steiner (AUT/W) 65 Punkte 43.24 sec
2. Acordi – Nika Gacnik (SLO) 65 Punkte 46.49 sec
3. Obora’s Asturias – Alissa Fuchs (AUT/OÖ) 65 Punkte 48.15 sec
4. Mevisto’s Bonaparte – Susanne Winter (AUT/OÖ) 65 Punkte 48.29 sec
5. Colani – Finn Krackow (AUT/S) 65 Punkte 49.17 sec
6. E.Harley – Tess Carmichael (GBR) 65 Punkte 49.96 sec
7. Giada di Montefiridolfi – Gregor Schefczyk (GER) 65 Punkte 52.71 sec
8. Sam S – Lisa-Marie Gruber (AUT/OÖ) 65 Punkte 54.13 sec
9. Condor M – Carola Würgler-Hauri (SUI) 65 Punkte 55.40 sec
10. T’intely Lande – Milan Morssinkhof (NED) 65 Punkte 55.62 sec
11. Golden Star Z – Julia Schaller (GER) 65 Punkte 56.24 sec
12. Thunder Girl – Laura Schenker (SUI) 65 Punkte 59.78 sec
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16 TURMÖL MEDIUM AMATEUR TOUR
präsentiert von TURMÖL
Int. Punkte-Springprüfung mit Joker (1.25 m)
1. Gianna – Karin Brötzner (AUT/S) 65 Punkte 47.26 sec
2. Casper Speed Jumper – Alexandra Linda Hornakova (SVK) 65 Punkte 47.73 sec
3. Alaric du Cuirassier – Chiara-Fiorina Moser (AUT/W) 65 Punkte 47.76 sec
4. Chamorka – Nina Aichbichler (AUT/K) 65 Punkte 48.66 sec
5. Miss Merilyn – Beate Steiner (AUT/W) 65 Punkte 49.48 sec
6. Lena – Antonia Weixelbraun (AUT/S) 65 Punkte 50.88 sec
7. Chappeloup – Magdalena Margreiter (AUT/NÖ) 65 Punkte 50.95 sec
8. Charme Fee – Klara Goess-Saurau (AUT/B) 65 Punkte 50.97 sec
9. Chisinau W Z – Tess Carmichael (GBR) 65 Punkte 51.67 sec
10. Acodetto’s Champ – Sabrina Kuhlmann-Schütz (GER) 65 Punkte 53.35 sec
11. Qualle – Christine Rudolph (GER) 65 Punkte 54.09 sec
12. Ubiche de Monflix – Anna Praunseis (AUT/B) 65 Punkte 54.64 sec
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17 TURMÖL BIG AMATEUR TOUR
präsentiert von TURMÖL
Int. Punkte-Springprüfung mit Joker (1.40 m)
1. Cassijo – Josefina Goess-Saurau (AUT/B) 65 Punkte 50.27 sec
2. Calvin – Anna Von Guttenberg (GER) 65 Punkte 58.67 sec
3. Al Gran Land P – Valentina Pfeifer (AUT/T) 63 Punkte 63.38 sec
4. Quantus – Sigrid Forstinger (AUT/OÖ) 62 Punkte 55.44 sec
5. Contero – Chiara-Fiorina Moser (AUT/W) 60 Punkte 56.12 sec
6. Furano van de Cruyenvelden – Anamarija Hodko (CRO) 60 Punkte 61.01 sec
7. Castiel WB – Nicole Rieger (AUT/S) 59 Punkte 64.63 sec
8. No Risk No Fun – Susanne Bernhaider (AUT/S) 59 Punkte 67.80 sec
9. GK Arielle – Sabine Dunkes (GER) 57 Punkte 50.62 sec
10. Filippa – Susanne Steiger (GER) 56 Punkte 50.80 sec
11. G-Vingino-Blue – Skye Morssinkhof (NED) 56 Punkte 52.27 sec
12. Diego – Cornelia Graber (AUT/S) 56 Punkte 57.11 sec
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Österreichischer Sieg im CSI4* Eröffnungsspringen der Amadeus Horse Indoors 2019 durch Stefan Eder. © Daniel Kaiser

YES! Österreichischer Auftaktsieg von Stefan Eder

Rekordverdächtige 91 Teilnehmer hatten sich in die Startliste der Alpenspan Big Tour eingetragen, um ihre Pferde auf die beeindruckende Atmosphäre der Salzburgarena einzustimmen. Die 1,45 m hohe Springprüfung bildete den Auftakt zur CSI4* Stern Tour der Amadeus Horse Indoors 2019, die aus insgesamt sieben mit 210.000 Euro dotierten Prüfungen besteht. Highlight ist der mit 95.000 Euro dotierte Travel Charme Grand Prix am Sonntag für die besten 40 Reiter des Turnieres.

Super gemacht, Stefan! © Daniel Kaiser

Super gemacht, Stefan! © Daniel Kaiser

25 Paare absolvierten die 14 Sprünge ohne Fehler. Die schnellste, Nullrunde zeigten Fixkraft-Teamreiter Stefan Eder und sein Top-Pferd Cobra. Mit der 10-jährigen Chap-Tochter kam der Oberösterreicher in unschlagbaren 60,50 Sekunden ins Ziel und sorgte so für die österreichische Hymne zum 4-Stern-Auftakt in der Salzburgarena.

Vielen Dank an Alpenspan für die jahrelange Treue. © Daniel Kaiser

Vielen Dank an Alpenspan für die jahrelange Treue. © Daniel Kaiser

Österreichischer Sieg im CSI4* Eröffnungsspringen der Amadeus Horse Indoors 2019 durch Stefan Eder. © Daniel Kaiser

Österreichischer Sieg im CSI4* Eröffnungsspringen der Amadeus Horse Indoors 2019 durch Stefan Eder. © Daniel Kaiser

Stefan Eder und Cobra auf dem Weg zum Sieg im Alpenspan Big Tour Opening (1,45 m). © Michael Graf

Stefan Eder und Cobra auf dem Weg zum Sieg im Alpenspan Big Tour Opening (1,45 m). © Michael Graf

Auf Platz 2 standen Emma Stoker und Japatero Vdm für Großbritannien (0/63,59). Dritte wurden in fehlerfreien 63,77 Sekunden Natale Chiaudani und die 9-jährige Belly Dancer RS.

Emma Stoker (GBR) und Japatero Vdm wurden Zweite in fehlerfreien 63,59 Sekunden. © Michael Graf

Emma Stoker (GBR) und Japatero Vdm wurden Zweite in fehlerfreien 63,59 Sekunden. © Michael Graf

Mit Dieter Köfler (K) und Askaban war im Alpenspan Big Tour Opening auch ein „Grünrock“ vertreten, denn das eingespielte Duo brauchte exakt 64,93 Sekunden für die 1,45 m hohen Sprünge und landete auf Platz 6.

Rang 3 im Alpenspan Big Tour Opening für Natale Chiaudani (ITA) und Belly Dancer RS. © Michael Graf

Rang 3 im Alpenspan Big Tour Opening für Natale Chiaudani (ITA) und Belly Dancer RS. © Michael Graf

Mit Matthias Raisch (OÖ), Christian Juza (S), Bianca Babanitz (B), Max Kühner (T), Christoph Obernauer (T), Catrin Glötzer-Thaler (T), Josefina Goess-Saurau (B) und Dieter Köfler (K) fanden sich acht weitere Paare in den Platzierungsränge. Ein Ergebnis, das hoffen lässt für den Travel Charme Grand Prix am Sonntag, der neben Weltranglistenpunkten und dem großzügigen Preisgeld für den Sieger auch noch einen nagelneuen Ford Ranger bereithält.

21 ALPENSPAN BIG TOUR OPENING
präsentiert von der Johann Pabst Holzindustrie GmbH
Int. Springprüfung nach Fehlern und Zeit (1.45 m)
1. Cobra – Stefan Eder (AUT/OÖ) 0 Strafpunkte 60.50 sec
2. Japatero Vdm – Emma Stoker (GBR) 0 Strafpunkte 63.59 sec
3. Belly Dancer RS – Natale Chiaudani (ITA) 0 Strafpunkte 63.77 sec
4. Vaniglia Delle Roane – Fabio Brotto (ITA) 0 Strafpunkte 64.02 sec
5. Darius de Kezeg Z – David Will (GER) 0 Strafpunkte 64.07 sec
6. Askaban – Dieter Köfler (AUT/K) 0 Strafpunkte 64.93 sec
7. Carla – Felix Haßmann (GER) 0 Strafpunkte 64.97 sec
8. Charielle – Alexandra Thornton (GBR) 0 Strafpunkte 66.15 sec
9. Cliffton Belesbat – Marc Dilasser (FRA) 0 Strafpunkte 66.42 se
10. Cromwell – Richard Gardner (NZL) 0 Strafpunkte 67.67 sec
11. Coleur Blue – Matthias Raisch (AUT/OÖ) 0 Strafpunkte 68.43 sec
12. Mister Z – Christian Juza (AUT/S) 0 Strafpunkte 68.83 sec
13. Game DK Z – Bianca Babanitz (AUT/B) 0 Strafpunkte 69.51 sec
14. Elektric Blue P – Max Kühner (AUT/T) 0 Strafpunkte 70.10 sec
15. Rmf Chacco Top – William Whitaker (GBR) 0 Strafpunkte 70.15 sec
16. Prinz – Hans-Dieter Dreher (GER) 0 Strafpunkte 70.72 sec
17. Clooney – Christoph Obernauer (AUT/T) 0 Strafpunkte 70.74 sec
18. Delinquent Jx – Wilton Porter (USA) 0 Strafpunkte 70.98 sec
19. Eclinsco de l’O – Francois Jr Mathy (BEL) 0 Strafpunkte 70.99 sec
20. Hocus Pocus – Catrin Glötzer-Thaler (AUT/T) 0 Strafpunkte 71.61 sec
21. Mine That Bird – Josefina Goess-Saurau (AUT/B) 0 Strafpunkte 71.93 sec
22. Frenchy VDS – Vicky van de Poel (BEL) 0 Strafpunkte 72.15 sec
23. Farah Dibah – Dieter Köfler (AUT/K) 0 Strafpunkte 72.21 sec
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