Ein Wiedersehen gibt es 2022, wenn von 1.-4. Dezember die 16. Amadeus Horse Indoors in der Salzburgarena stattfindet. © Amadeus Horse Indoors | Daniel Kaiser

Amadeus Horse Indoors wird weitergeführt, findet jedoch erst wieder 2022 statt

16 Jahre lang hat die beliebte Pferdesportveranstaltung AMADEUS HORSE INDOORS, die Herzen des zahlreichen in- und ausländische Publikums höher schlagen lassen. Den rund 44.000 Besucher:innen wurde stets Anfang Dezember im Messezentrum Salzburg und der Salzburgarena Pferdesport und -show, Hundesport, eine Pferdemesse und umfangreiche Sidevenets geboten. Am 22. März 2021 verstarb der langjährige Veranstalter Josef Göllner unerwartet, seither war der Weitergang der renommieren Veranstaltung ungewiss. Nun ist es fix: Es gibt ein neues Team, einen Termin und eine Weiterführung der Veranstaltung 2022 – 2021 wird jedoch pausiert.

Ein Wiedersehen gibt es 2022, wenn von 1.-4. Dezember die 16. Amadeus Horse Indoors in der Salzburgarena stattfindet. © Amadeus Horse Indoors | Daniel Kaiser

Ein Wiedersehen gibt es 2022, wenn von 1.-4. Dezember die 16. Amadeus Horse Indoors in der Salzburgarena stattfindet. © Amadeus Horse Indoors | Daniel KaiserAufgrund der Corona-Pandemie und der ungewissen Maßnahmen-Situation hat das Organisationsteam rund um Ruth M. Büchlmann, Thomas Kreidl und Arnold Kirschner entschieden, dass die beliebte Pferdesportveranstaltung Amadeus Horse Indoors im ersten Jahr nach dem tragischen Ableben des Veranstalters, Josef Göllner, pausiert wird. Doch der neue Termin ist bereits fixiert: 8. bis 11. Dezember 2022. “Nach dem Tod von Sepp (Göllner) mussten wir uns erst mal sammeln, bevor wir überlegen wie es weitergeht.”, so Ruth M. Büchlmann. Die gebürtige Tirolerin hat die Amadeus Horse Indoors ebenso wie Thomas Kreidl und Arnold Kirschner über 16 Jahre mit aufgebaut und verantwortet den Bereich Organisation, Sponsoring, PR & Marketing.

Absage 2021, Weiterführung 2022
“Die heurige Veranstaltung ist aus mehreren Gründen abzusagen: Erstens ist die COVID-19 Situation viel zu ungewiss, um eine Veranstaltung wie diese durchzuführen. Das haben wir ja im Jänner 2021 noch mit Sepp Göllner gewagt.”, so Ruth M. Büchlmann, “und zweitens ist die Zeitspanne nach Sepps Tod viel zu kurz um alles ordentlich zu reorganisieren. Doch 2022 sind wir wieder da, und freuen uns auf alle Besucher, Partner und Sponsoren, die ebenfalls dabei sind!”

Neue Gesellschaft, neues Team
“Wir wurden von Beginn an gefragt, wie es weitergehen wird, ob wir übernehmen werden und bekamen ungemein viel Resonanz und Unterstützung zugesagt. Alle wollen, dass es weitergeht und wir wollen das auch. Doch im Hintergrund ist vieles zu regeln, denn der Wunsch die beliebte Amadeus Horse Indoors durchzuführen ist das eine, die finanzielle Verantwortung dafür zu übernehmen ist das wichtige andere, das ja gut geregelt sein muss.”, so Ruth Büchlmann weiter, die bereits mit Stadt, Land und dem Messezentrum Salzburg sehr positive Gespräche geführt hat. “Fakt ist, wir machen weiter. In neuen Verantwortungen in neuer gesellschaftsrechtlicher Konstellation, doch die Amadeus Horse Indoors soll dem Salzburger Pferdesport, dem österreichischen Pferdesport und auch dem internationalen Pferdesport erhalten bleiben.”

Große Resonanz von Reitern und Sponsoren

“Eine große Motivation war für uns nicht nur, dass die ganze Reitercommunity das Turnier unbedingt will sondern auch, dass die aktiven Sponsoren und Personen, die neu auf uns zugekommen sind, unbedingt dabei sein wollen.”, so Thomas Kreidl, der u.a. die sportliche Planung verantwortet. “Nach Salzburg kommen, ist wie heimkommen hat einer unserer langjährigen Partner gesagt und das empfinden viele. Wir sind bereits am Planen und werden alle gerne am Laufenden halten.”

Mehr Infos: amadeushorseindoors.at

Das Siegerduo im equitron-pro Grand Prix der 15. Neuro Socks Amadeus Horse Indoors kommt aus Belgien: Jos Verlooy und Varoune. © EQWO.net

Jos Verlooy gewinnt equitron-pro Grand Prix vor Christian Ahlmann

Der selektive Parcours im mit 100.000 Euro dotierten equitron-pro CSI4* Grand Prix zum Abschluss der 15. Neuro Socks Amadeus Horse Indoors führte über eine Höhe von 1.60 m und forderte vom ersten bis zum letzten Sprung volle Konzentration von Reitern und Pferden. 

Die heiß ersehnte Nullrunde im Grundumlauf des Weltranglistenspringens gelang am Ende genau elf der 40 Teilnehmerpaare, die sich den Sieg somit im Stechen ausmachten. 

Nach dem equitron-pro Grand Prix erklang die belgische Hymne zu Ehren des Siegers Jos Verlooy, der damit der erste belgische Grand Prix-Sieger in der 15-jährigen Geschichte der Neuro Socks Amadeus Horse Indoors ist.

Das Siegerduo im equitron-pro Grand Prix der 15. Neuro Socks Amadeus Horse Indoors kommt aus Belgien: Jos Verlooy und Varoune. © EQWO.net

Das Siegerduo im equitron-pro Grand Prix der 15. Neuro Socks Amadeus Horse Indoors kommt aus Belgien: Jos Verlooy und Varoune. © EQWO.net

Der 1995 geborene Jos Verlooy war 2015 der jüngste Springreiter, der jemals für ein Weltcup Finale qualifiziert war und zeigte auch heute in der Salzburgarena seine Klasse. Als letzter Starter im Stechen setzte er im Sattel des für seine Schnelligkeit bekannten Oldenburgers Varoune alles auf eine Karte und nahm dem bis dahin führenden Christian Ahlmann noch 37 Hundertstel ab. Verlooy sicherte sich in 43,22 Sekunden den Sieg und damit 33.000 Euro Siegesprämie. 

“Ich bedanke mich sehr herzlich für die Einladung nach Salzburg. Ich wollte heute unbedingt gewinnen und freue mich daher umso mehr, dass es geklappt hat”, strahlte der 25-jährige Belgier.  

Um 37 Hundertstel geschlagen: Solid Gold Z und Christian Ahlmann (GER) wurden in 43,59 Sekunden Zweite im equitron-pro Grand Prix bei der Neuro Socks Amadeus Horse Indoors. © EQWO.net

Um 37 Hundertstel geschlagen: Solid Gold Z und Christian Ahlmann (GER) wurden in 43,59 Sekunden Zweite im equitron-pro Grand Prix bei der Neuro Socks Amadeus Horse Indoors. © EQWO.net

Der auf Platz 6 der Weltrangliste rangierende Christian Ahlmann (GER) hatte für den equitron-pro Grand Prix den 10-jährigen Deckhengst Solid Gold Z nach Stakkato Gold gesattelt und belegte mit einer schnellen Runde in 43,59 Sekunden Platz 2. 

Die dritte Doppelnullrunde in diesem 1,60 m hohen Springen zeigte der Belgier Arnaud Doem mit dem belgischen Sportpferd Edgard de Prefontaine in 50,95 Sekunden. 

Auf den dritten Rang im EQUITRON-pro Grand Prix of Salzburg springt Arnaud Doem (BEL) mit seinem 11-jährigen Edgard de Prefontaine. © Eqwo.net

Auf den dritten Rang im EQUITRON-pro Grand Prix of Salzburg springt Arnaud Doem (BEL) mit seinem 11-jährigen Edgard de Prefontaine. © Eqwo.net

Für Österreich waren Bianca Babanitz (B) und Katharina Rhomberg (V) für den equitron-pro Grand Prix qualifiziert gewesen und belegten nach jeweils zwei Abwürfen im Grundparcours die Plätze 29 und 33.

Siegerehrung im equitron-pro Grand Prix mit Karin Reichel von equitron-pro. © Sibil Slejko

Siegerehrung im equitron-pro Grand Prix mit Karin Reichl von equitron-pro. © Sibil Slejko

Karin Reichl gratulierte dem Sieger und den Platzierten im Namen von equitron-pro: “Vor einigen Wochen hätten wohl noch die wenigsten von uns daran geglaubt, dass wir diese Woche hier stehen, daher freut es mich umso mehr, dass wir dabei sein durften. Herzliche Gratulation an den Sieger und viel Freude mit dem neuen equitron-pro-Gerät.”

Veranstalter Josef Göllner war sichtlich erleichtert, dass die Jubiläumsveranstaltung so erfolgreich über die Bühne gegangen war: “Trotz aller Richtlinien und Auflagen stand unser gesamtes Team immer hinter der Veranstaltung. Nichtsdestotrotz waren die letzten Wochen schwierig, weil wir uns immer gefragt haben, ob wir das Richtige tun, wenn wir 2 Turniere hintereinander veranstalten. Wenn am ersten Turnier etwas passiert wäre, hätten wir die zweite Veranstaltung absagen müssen. Aber die Reiter haben sich vorbildlich an alle Auflagen gehalten und toll mitgespielt. Wir hatten heuer ein absolutes Weltklassestarterfeld. Ein großes Dankeschön an alle fürs Kommen und hoffentlich auf ein Wiedersehen im Dezember!”  

25 Equitron Pro Grand Prix of Salzburg
präsentiert von Healthfactories Biotech GmbH
CSI4* Int. Springprüfung mit Stechen (1.60 m)
1. Varoune – Jos Verlooy BEL 0/43.22 im Stechen
2. Solid Gold Z – Christian Ahlmann GER 0/43.59 im Stechen
3. Edgard de Prefontaine – Arnaud Doem BEL 0/50.95 im Stechen
4. Evert – Karel Cox BEL 4/42.00 im Stechen
5. Twentytwo des Biches – Bryan Balsiger SUI 4/43.99 im Stechen
6. Chalou – Emanuele Gaudiano ITA 4/44.48 im Stechen
7. Fischerchelsea – Michael Jung GER 4/44.67 im Stechen
8. Dana Blue – Maikel van der Vleuten NED 4/45.63 im Stechen
9. Stakkatan – Andrzej Oplatek POL 4/46.33 im Stechen
10. Kriskras DV – Bart Bles NED 4/49.66 im Stechen
11. Nababette Z – Charlotte Bettendorf LUX 8/46.00 im Stechen
12. Gravity of Greenhill – Julien Anquetin FRAU 4/62.83
Ergebnislink

Auch im sechsten Jahr kamen die Sieger im Dressurweltcup von Salzburg aus Deutschland: Jessica von Bredow-Werndl & TSF Dalera BB. © EQWO.net

Jessica von Bredow-Werndl siegt vor Isabell Werth und Helen Langehanenberg

Im Rahmen der 15. Neurosocks Amadeus Horse Indoors fand zum sechsten Mal eine Etappe vom FEI World Cup™ Dressage presented by MEGGLE GmbH & Co. KG auf österreichischem Boden statt. Die Besten der Besten traten gegeneinander an, um wertvolle Punkte zu sammeln auf dem Weg zum Weltcupfinale in Göteborg von 31. März bis 5. April 2021. Die Siegerin kam zum sechsten Mal aus Deutschland, hieß aber erstmals Jessica von Bredow-Werndl!

Auch im sechsten Jahr kamen die Sieger im Dressurweltcup von Salzburg aus Deutschland: Jessica von Bredow-Werndl & TSF Dalera BB. © EQWO.net

Auch im sechsten Jahr kamen die Sieger im Dressurweltcup von Salzburg aus Deutschland: Jessica von Bredow-Werndl & TSF Dalera BB. © EQWO.net

In der Musikkür tanzte die 14-jährigen Trakehnerstute TSF Dalera BB unter der Mannschafts-Weltmeisterin und Nummer 3 der Welt, Jessica von Bredow-Werndl, souverän zum Sieg. Mit 87,960% stellten die beiden heute außerdem den Salzburger Kür-bestscore von 85,905% ein, den Isabell Werth 2019 aufgestellt hatte. Mit diesem Sieg übernimmt Jessica von Bredow-Werndl auch die Führung im Gesamtweltcup

Absolute Harmonie und mit 87,960% der Weltcupsieg für Jessica von Bredow-Werndl und TSF Dalera BB. © EQWO.net

Absolute Harmonie und mit 87,960% der Weltcupsieg für Jessica von Bredow-Werndl und TSF Dalera BB. © EQWO.net

“Ich möchte mich ganz herzlich bei Familie Meggle bedanken, aber natürlich auch beim Veranstalterteam. So ein geniales Turnier auf die Beine zu stellen in dieser schwierigen Zeit, dazu gehört viel Engagement. Wir haben uns zu jeder Zeit absolut sicher gefühlt.”, bedankte sich Jessica von Bredow-Werndl. “Ich freue mich, nun mit meinem Bruder gleichzuziehen (Anmerkung: Benjamin Werndl hat 2018 in Salzburg gewonnen) und auch einmal hier in Salzburg vorne stehen zu dürfen. Dalera gibt mir immer so ein tolles Gefühl, wenn ich sie reiten darf, dafür bin ich unendlich dankbar.”

Isabell Werth und Weihegold mussten sich heute im Weltcup von Salzburg mit Platz 2 zufriedengeben. © EQWO.net

Isabell Werth und Weihegold mussten sich heute im Weltcup von Salzburg mit Platz 2 zufriedengeben. © EQWO.net

Die Nummer eins der Dressurwelt, die 6-fache Olympiasiegerin, 9-fache Welt- und 20-fache Europameisterin Isabell Werth hatte ihren dritten Salzburg-Sieg nach 2014 und 2019 in den Galoppwechseln verspielt und belegte im Sattel von Weihegold OLD mit 84,720% Rang 2 im 13-köpfigen Starterfeld. 

“Heute war einfach der Jockey einfach nicht gut genug”, schmunzelte Isabell Werth nach ihrem 2. Platz. “Ich bin hinter die Musik gekommen und bin daher auch völlig überhastet in die Pirouette gestartet, was dann in Fehlern in der Galopptour gipfelte. Beide waren hier in Salzburg aber toll in Form. Bis zum Weltcupfinale werde ich noch weiter üben, damit ich den Galopp nicht mehr verhaue.”

Ein Küsschen für “Mausi” Annabelle nach Platz 3 in der Dressur Weltcupkür von Salzburg für Helen Langehanenberg. © EQWO.net

Ein Küsschen für “Mausi” Annabelle nach Platz 3 in der Dressur Weltcupkür von Salzburg für Helen Langehanenberg. © EQWO.net

Auch der dritte Podiumsplatz beim FEI World Cup™ Dressage presented by MEGGLE GmbH & Co. KG glänzte in schwarz, rot, gold, denn Helen Langehanenberg war ebenfalls eine tolle Runde gelungen. Mit der 13-jährigen Holsteinerstute Annabelle erhielt die Team-Weltmeisterin von 2014 81,340% und wurde Dritte vor Dorothee Schneider auf Faustus (80,650%). 

“Ich bin sehr stolz auf mein Mausi Annabelle, an die ich immer geglaubt habe und da ist definitiv noch Luft nach oben”, freute sich Helen Langehanenberg über Platz 3.   

Einzige, österreichische Starterin im Dressur Weltcup: Franziska Fries und Atomic. © EQWO.net

Einzige, österreichische Starterin im Dressur Weltcup: Franziska Fries und Atomic. © EQWO.net

Österreichs einzige Weltcupstarterin Franziska Fries (NÖ) belegte mit Atomic Rang 13 (69,230%). “Die Vorfreude auf Salzburg war riesig. Für mich ist die Amadeus Horse Indoors das wichtigste Turnier des Jahres, auf das ich das ganze Jahre hinfiebere”, erzählte Farnziska Fries bei der Pressekonferenz im Anschluss an den Weltcup. “Unser letztes Turnier ist 4 Monate her, daher war der Start hier für uns sehr wichtig, um langsam wieder in Form zu kommen.” 

Die Weltcupsiegerin von Salzburg im Interview ORF Interview. © EQWO.net

Die Weltcupsiegerin von Salzburg im Interview ORF Interview. © EQWO.net

Marina und Toni Meggle konnten ihren Reitern zwar heuer aufgrund der Pandemie nicht persönlich gratulieren, wendeten sich aber in einer herzlichen Videobotschaft an den Veranstalter und die Aktiven. 

Die Präsidentin des Österreichischen Pferdesportverbandes Elisabeth Max-Theurer gratulierte der Siegerin und den Platzierten persönlich: “Ich kann mich eigentlich den Worten meiner Vorredner nur anschließen. Viele andere Weltcupstationen mussten absagen, daher ist es umso höher einzuschätzen, dass wir hier in Österreich einen Weltcup ausgetragen haben und dann noch mit den besten Sportlern der Welt. Die gesamte Olympiamannschaft aus Deutschland war am Start und es da ist es natürlich schade, dass die Zuschauer nur über den livestream dabei sein konnten, aber wir hoffen natürlich alle, dass wir uns hier im Dezember vor vollen Rängen wiedersehen.” 

Pressekonferenz im Anschluss an den Weltcup. © EQWO.net

Pressekonferenz im Anschluss an den Weltcup. © EQWO.net

Bürgermeister-Stellvertreter Bernhard Auinger zeigte sich bei der Siegerehrung sehr zufrieden mit dem Ablauf der Veranstaltung: ”Die Behörde ist begeistert von der Abwicklung, es hat keine Vorfälle gegeben.” 

Chefrichter Thomas Lang zeigte sich begeistert vom Starterfeld in Salzburg: “Es macht auch uns Richtern viel Spaß, wenn so viele gute Reiter am Start sind. Auch wir Richter brauchen Übung und ich musste mich am Anfang wirklich konzentrieren, um wieder richtig hineinzukommen.”

D04 FEI Dressage World Cup™
präsentiert von der Meggle GmbH & Co KG
Int. Dressurprüfung – CDI-W
1. TSF Dalera BB – Jessica von Bredow-Werndl GER 87.960 %
2. Weihegold Old – Isabell Werth GER 84.720 %
3. Annabelle – Helen Langehanenberg GER 81.340 %
4. Faustus – Dorothee Schneider GER 80.650 %
5. Delaunay Old – Patrik Kittel SWE 80.125 %
6. Sir Donnerhall II Old – Morgan Barbançon FRA 78.665 %
7. Hexagon’s Double Dutch – Thamar Zweistra NED 77.875 %
8. Brother de Jeu – Antonia Ramel SWE 77.460 %
9. Esporim – Anna Merveldt IRL 73.705 %
10. Heiline’s Danciera – Carina Cassøe Krüth DEN 73.580 %
11. Destano – Simone Pearce AUS 73.265 %
12. Wispering Romance – Francesco Zaza ITA 69.570 %
13. Atomic – Franziska Fries AUT/NÖ 69.230 %
Ergebnislink 

FEI DRESSAGE WORLD CUP™ Season 2020/2021
CURRENT STANDINGS following the 2nd leg in SALZBURG (AUT): https://results.hippodata.de/2021/1898/docs/standings_fei_dressage_world_cup_wel2020-21.pdf

Bestes rot-weiß-rotes Duo im SPS Large Tour Finale: Felix Katzlberger (S) und Harvy B. © EQWO.net

SPS Finalsiege für Theresa Gmachl, Susanne Winter & Gèraldine Straumann

Der große Finaltag bei der 15. Neurosocks Amadeus Horse Indoors wurde pünktlich um 8.30 Uhr mit den SPS Finalspringen eröffnet. Die Sieger wurden unter der Patronanz des Salzburger Pferdesportverbandes in den drei Klassen Small (1,15 m), Medium (1,25 m) und Large (1,40 m) ohne Stechen ermittelt. Somit galt es die perfekte Mischung aus zügiger Galoppade und dem passenden Maß an Vorsicht zu finden.

Salzburger Sieg im SPS Small Finale für Theresa Gmachl und Chin Fly. © Sibil Slejko

Salzburger Sieg im SPS Small Finale für Theresa Gmachl und Chin Fly. © Sibil Slejko

Theresa Gmachl ist die Siegerin im SPS Small Tour Finale
Im „kleinen“ Finale über 1,15 m setzte sich die 17-jährige Theresa Gmachl vom RS Elixhausen gegen die internationale Konkurrenz durch und siegte auf dem 9-jährigen Holsteiner Chin Fly mit einer schnellen Nullrunde in 62,08 Sekunden.

Top-Platzierung für den SRC Lamprechtshausen: Julia Kaltenhauser und Chiwago. © Sibil Slejko

Top-Platzierung für den SRC Lamprechtshausen: Julia Kaltenhauser und Chiwago. © Sibil Slejko

Zweite im 11-köpfigen Starterfeld wurde Julia Kaltenhauser vom SRC Lamprechtshausen. Nach zwei 3. Plätzen in den Vorrunden, gelang der 20-jährigen Salzburgerin heute im Sattel des 10-jährigen Wallachs Chiwago ihre dritte fehlerfreie Runde (63,41 Sekunden) an diesem Wochenende.

Werner Magyer und Nymphea vd Donkhoeve auf dem Weg zu Platz 3 im SPS Small Tour Finale. © Sibil Slejko

Werner Magyer und Nymphea vd Donkhoeve auf dem Weg zu Platz 3 im SPS Small Tour Finale. © Sibil Slejko

Auf Platz 3 standen der Niederösterreicher Werner Magyar und die 8-jährige Nymphea vd Donkhoeve (0/74,28). Insgesamt gab es vier fehlerfreie Runden zu sehen. Leticia Hirmer (GER) und der 12-jährige Cento Sohn Alczento sprangen nämlich ebenfalls fehlerfrei in 75,96 Sekunden auf Rang 4. 

Für Österreich ritten noch Elisa Reichl (S) mit zwei Pferden, sowie Iris Murray (NÖ) auf die Finalplätze sieben, zehn und elf. 

Susanne Winter (OÖ) und Cornet’s Castello sprangen zum Finalsieg in der SPS Medium Tour. © Sibil Slejko

Susanne Winter (OÖ) und Cornet’s Castello sprangen zum Finalsieg in der SPS Medium Tour. © Sibil Slejko

SPS Medium Tour Finalsieg für Susanne Winter
34 Paare hatten 13 Sprünge mit einer Maximalhöhe von 1,25 m in einer erlaubten Zeit von 84 Sekunden zu absolvieren, um Chancen auf den Sieg in der internationalen SPS Medium Amateur Tour zu haben.

Der Finalsieg ging mit Susanne Winter vom RC Schloß Kammer auch in der SPS Medium Tour an eine österreichische Amazone. Die Oberösterreicherin zeigte in diesem Finale auf Cornet’s Castello die schnellste von insgesamt acht Nullrunden.  Sie holte sich den Sieg in 56,23 Sekunden vor Lisa-Marie Arvai vom RS Elixhausen (S), die nach einem Sieg und Platz 3 in den Vorrunden auch heute eine Topleistung ablieferte (0/56,38).

Platz 2 im SPS Medium Finale: Lisa-Marie Arvai (S) und Carna. © Sibil Slejko

Platz 2 im SPS Medium Finale: Lisa-Marie Arvai (S) und Carna. © Sibil Slejko

Mit Karin Brötzner vom URC Schachl stand eine weitere Salzburgerin auf dem Podium. Im Sattel der 9-jährigen, österreichischen Warmblutstute Gianna absolvierte sie den Parcours in 56,72 Sekunden. Die ersten drei in diesem Springen lagen innerhalb von 5 Zehntelsekunden.  

Karin Brötzner und Gianna wurden Dritte im SPS Medium Finale. © Sibil Slejko

Karin Brötzner und Gianna wurden Dritte im SPS Medium Finale. © Sibil Slejko

Dank Chiara Wanko (W), Johanna Sternath (S) und Verena Forthuber (S) waren die Plätze sechs, sieben und neun ebenfalls in rot-weiß-roter Hand. 

Silver Surfer springt unter Géraldine Straumann (SUI) zum Sieg im SPS Finale. © EQWO.net

Silver Surfer springt unter Géraldine Straumann (SUI) zum Sieg im SPS Finale. © EQWO.net

Gèraldine Straumann springt zum Sieg im SPS Large Tour Finale
Beachtliche 1,40 m waren die Sprünge im SPS Large Tour Finale hoch. Insgesamt acht Paare meisterten den von Franz Madl und seinem Team designten Finalparcours ohne Fehler. Zur Siegerin im SPS Finale kürte sich die Schweizerin Géraldine Straumann auf ihrem Holsteiner Silver Surfer mit einem komfortablen Vorsprung von fast 6 Sekunden. Nach einem 3. Platz im Opening und dem Sieg am Freitag, hatte die 16-jährige Schweizer Nachwuchsreiterin damit ihre Form eindrucksvoll bestätigt.

Bestes rot-weiß-rotes Duo im SPS Large Tour Finale: Felix Katzlberger (S) und Harvy B. © EQWO.net

Bestes rot-weiß-rotes Duo im SPS Large Tour Finale: Felix Katzlberger (S) und Harvy B. © EQWO.net

Auf den Plätzen zwei und drei standen der Salzburger Felix Katzlberger vom URC Schachlhof mit Harvy B (0/66,39 Sekunden) und Tiara Bleicher (GER) mit Gimondi CKV (0/67,06 Sekunden). 

Platz 3 für Tiara Bleicher (GER) und Gimondi CKV. © EQWO.net

Platz 3 für Tiara Bleicher (GER) und Gimondi CKV. © EQWO.net

Für Österreich platzierten sich Lisa-Marie Arvai (S), Valentina Calabro (K), Stefanie Lindner (S), Antonia Weixelbraun (S) und Nicole Rieger (S) auf den Plätzen vier, fünf, zehn, elf und zwölf. 

Dr. Ernst Griebnitz, der Präsident des Salzburger Pferdesportverbandes war persönlich zur Siegerehrung gekommen, um den Sportlern seine Glückwünsche zu überbringen: “Ich gratuliere den Siegerinnen und Platzierten und erlauben Sie mir, dass ich als Salzburger Präsident den Salzburger Reiterinnen und Reitern besonders gratuliere. Wir haben tolle Leistungen gesehen heute. Es war im Hintergrund viel Arbeit notwendig, sowohl vom Veranstalter, als auch von den Trainern, damit wir den Jugendlichen heute diese tollen Bedingungen bieten konnten. Ich wünsche mir für uns alle, dass die Pandemie bald ein Ende hat und wir uns im Dezember hier vor vollen Rängen wieder treffen.” 

13 SPS Small Tour Finale
präsentiert von Salzburger Pferdesportverband
Int. Springprüfung nach Fehler und Zeit (1.15 m)
1. Chin Fly – Theresa Gmachl AUT/S 0/62.08
2. Chiwago – Julia Kaltenhauser AUT/S 0/63.41
3. Nymphea vd Donkhoeve – Werner Magyer AUT/NÖ 0/74.28
4. Alczento – Leticia Hirmer GER 0/75.96
5. Georgina – Angelina Nigg SUI 4/67.22
6. Tiramisu -Antoine Maillard SUI 4/67.73
7. Oblige vd Middelstede – Elisa Reichl AUT/S 4/70.17
8. Callisto CK Z – Clarissa Ingerl GER 4/75.44
9. Hepburn du Seigneur – Romane Seret MON 4/82.39
10. Genesis – Elisa Reichl AUT/S 8/64.34
11. Novastar S.V. Z – Iris Murray AUT/NÖ 8/66.45
Ergebnislink

16 SPS Medium Tour Finale
präsentiert von Salzburger Pferdesportverband
Int. Springprüfung nach Fehler und Zeit (1.25 m)
1. Cornet’s Castello – Susanne Winter AUT/OÖ 0/56.23
2. Carna – Lisa-Marie Arvai AUT/S 0/56.38
3. Gianna – Karin Brötzner AUT/S 0/56.72
4. Carielle – Géraldine Straumann SUI 0/63.18
5. Rainbows Mocha – Jolie Marie Kühner GER 0/68.86
6. Janneman – Chiara Wanko AUT/W 0/71.68
7. Luidor – Johanna Sternath AUT/S 0/77.73
8. Jipke-Utopia – Lea Mild GER 0/77.76
9. Whitney F – Verena Forthuber AUT/S 4/65.54
10. Lesley – Emily Lang GER 4/66.04 sec
11. Zenovera – Leticia Hirmer GER 4/66.67 sec
12. Encore – Leticia Hirmer GER 7/92.17
Ergebnislink

19 SPS Large Tour Finale
präsentiert von Salzburger Pferdesportverband
CSI Int. Springprüfung nach Fehler und Zeit (1.40 m)
1. Silver Surfer – Géraldine Straumann SUI 0/60.22
2. Harvy B – Felix Katzlberger AUT/S 0/66.39
3. Gimondi CKV – Tiara Bleicher GER 0/67.06
4. Christolan – Lisa-Marie Arvai AUT/S 0/68.18
5. Lordarco von Pachern – Valentina Calabro AUT/K 0/68.34
6. Cascavel – Helena Naue GER 0/1.46
7. Image Magnifique – Regina Jilge GER 0/74.44
8. Quintana de Capitol – Géraldine Straumann SUI 0/81.43
9. Comando – Tiara Bleicher GER 4/65.24
10. Caligula K – Stefanie Lindner AUT/OÖ 4/76.12
11. Cashmere – Antonia Weixelbraun AUT/S 4/81.14
12. Castiel WB – Nicole Rieger AUT/S 8/79.83
Ergebnis

Michael Jung (GER) und Fischerchelsea siegten souverän im Travel Charme Championat und sind damit für den Neurosocks Grand Prix qualifiziert. © Sibil Slejko

Gratulation! Michi Jung gewinnt das Travel Charme Championat, Katharina Rhomberg beste Österreicherin

Das Hauptspringen am Samstag, das Championat von Salzburg, stand unter der Patronanz der Travel Charme Hotels und galt als 2. Qualifikation für den mit 100.000 Euro dotierten equitron-pro Grand Prix am Sonntag. Dotiert war die 1,55 m hohe Standardspringprüfung mit Stechen mit 45.000 Euro. 65 Paare hatten sich in die Startliste eingetragen, 13 schafften es mit einer fehlerfreien Runde ins Stechen. 

Familie Hirmer gratulierte im Namen der Travel Charme Hotel GmbH. © Sibil Slejko

Familie Hirmer gratulierte im Namen der Travel Charme Hotel GmbH. © Sibil Slejko

Als Sieger galoppierte zu später Stunde ein Olympiasieger, Welt- und Europameister vom Platz. Michael Jung hat diese Titel zwar in seiner Paradedisziplin, der Vielseitigkeit, gewonnen, ist aber mittlerweile auch im Springsport in der Weltspitze angekommen. Mit der 13-jährigen Westfalenstute Fischerchelsea sammelt Jung bereits seit 2016 Top-Platzierungen im Parcours und auch heute bewiesen die beiden mit einer souveränen und schnellen Stechrunde (0/42,04 Sekunden) ihre Klasse. 

Michael Jung (GER) und Fischerchelsea siegten souverän im Travel Charme Championat und sind damit für den Neurosocks Grand Prix qualifiziert. © Sibil Slejko

Michael Jung (GER) und Fischerchelsea siegten souverän im Travel Charme Championat und sind damit für den Neurosocks Grand Prix qualifiziert. © Sibil Slejko

“Ich freue mich riesig und möchte mich sowohl bei der Familie Fischer für dieses tolle Pferd bedanken als auch bei meinem ganzen Team für den Einsatz”, strahlte Reitmeister Michael Jung bei der Siegerehrung. “Fischerchelsea ist super drauf derzeit, gestern hatte sie leider einen blöden Fehler, aber heute hat alles geklappt und ich weiß, dass sie im Stechen immer schnell ist.”

Der Zweitplatzierte im Travel Charme Championat kam aus Großbritannien. Samuel Hutton und der 12-jährige SIG Chaccinus lieferten ebenfalls eine Doppelnullrunde ab und wurden in 42,67 Sekunden hervorragende Zweite. 

Insgesamt hatte es sieben fehlerfreie Ritte im Stechen gegeben, für die drittschnellste Runde sorgte Erfolgsgarant Felix Haßmann (GER). Zwei Siege, ein 2. Platz, sowie Rang 12 waren seine bisherige Ausbeute in den vier CSI4* Springen in der Salzburgarena. Und diese Erfolgsserie setzte er im Sattel von SIG Chaccinus nahtlos fort. Doppelnull in einer Zeit von 42,72 Sekunden und Platz 3 im Weltklassefeld. 

Marc Houtzager und Bart Bles belegten Rang 4 und 5 für die Niederlande und komplettierten damit die Top Five im Travel Charme Championat. 

Katharina Rhomberg (V) vom RV Dornbirn beendete das Travel Charme Championat als beste Östereicherin mit nur einem Zeitfehler aus dem Grundparcours auf Rang 17. © Sibil Slejko

Katharina Rhomberg (V) vom RV Dornbirn beendete das Travel Charme Championat als beste Östereicherin mit nur einem Zeitfehler aus dem Grundparcours auf Rang 17. © Sibil Slejko

Für das beste österreichische Resultat sorgte Katharina Rhomberg mit ihrem erst 9-jährigen Westfalen Cuma. Mit einem Zeitfehler im Grundparcours platzierte sich die Vorarlbergerin, die in der Top of Austria-Rangliste hinter Max Kühner auf Platz 2 liegt, auf dem 17. Rang. 

Dr. Christian Hirmer von den Travel Charme Hotels und Resorts hatte nicht nur seine Frau Christine, sondern auch die pferdebegeisterte Tochter Leticia, sowie Sohn Luis zur Siegerehrung mitgebracht. “Es ist in diesen schweren Zeiten für einen Hotelunternehmer schon etwas ganz Besonderes so eine tolle Veranstaltung erleben zu dürfen. Wir haben tollen Sport gesehen in den letzten Tagen und gratulieren dem Sieger und den Platzierten sehr herzlich.”

24 Travel Charme Championat von Salzburg – 2. Qualifikation Grand Prix
präsentiert von Travel Charme Hotels & Resorts Gruppe
CSI4* Int. Springprüfung mit Stechen (1.55 m)
Wertungsprüfung Longines Ranking
1. Fischerchelsea – Michael Jung GER 0/42.04 im Stechen
2. H&M Kirlo van den Bosrand – Samuel Hutton GBR 0/42.67 im Stechen
3. SIG Chaccinus – Felix Haßmann GER 0/42.72 im Stechen
4. Sterrehof’s Dante – Marc Houtzager NED 0/43.12 im Stechen
5. Gin D – Bart Bles NED 0/43.92 im Stechen
6. Hermes Ryan – Simon Delestre FRAU 0/45.00 iIm Stechen
7. Asathir – Philipp Weishaupt GER 0/46.00 im Stechen
8. Ak’s Courage – Bryan Balsiger SUI 4/42.24 im Stechen
9. Take A Chance on me Z – Christian Ahlmann GER 4/43.48 im Stechen
10. Gravity of Greenhill – Julien Anquetin FRA 4/44.32 im Stechen
11. Monodie H – Elisabeth Meyer GER 4/47.29 im Stechen
12. Linkolns – Andrius Petrovas LTU 8 Strafpunkte 44.16 im Stechen
13. Luna van het Dennehof – Gilles Thomas BEL 8/48.24 im Stechen
14. Snoes – Maikel van der Vleuten NED 1/71.27
15. Winnetou de la Hamente Z – Evelina Tovek SWE 1/71.60
16. Claude – Patrik Majher SVK 1/71.73
17. Cuma – Katharina Rhomberg AUT/V 1/71.75
Ergebnislink

Siegerehrung vom Casino Grand Prix powered by equitron-pro: Josef Göllner gratulierte Alexander Müller gemeinsam mit Karin Reichl (equitron) und Dr. Ernst Griebnitz (Salzburger Pferdesportverband). © Sibil Slejko

Casino Grand Prix-Titel geht erstmals an Deutschland

Die 33. Auflage des Casino Grand Prix powered by equitron-pro wurde am Samstag zum ersten Mal in einem spektakulären Superfinale der Top-16 im Rahmen des Neuro Socks Amadeus Horse Indoors in Salzburg entschieden.

Siegerehrung vom Casino Grand Prix powered by equitron-pro: Josef Göllner gratulierte Alexander Müller  gemeinsam mit Karin Reichl (equitron) und Dr. Ernst Griebnitz (Salzburger Pferdesportverband). © Sibil Slejko

Siegerehrung vom Casino Grand Prix powered by equitron-pro: Josef Göllner gratulierte Alexander Müller gemeinsam mit Karin Reichl (equitron) und Dr. Ernst Griebnitz (Salzburger Pferdesportverband). © Sibil Slejko

Den Sieg schnappte sich Deutschlands Alexander Müller, der mit seiner 9-jährigen Stute Ohlala als einziger in beiden Runden fehlerfrei geblieben war. Damit ging der prestigeträchtige Titel erstmals ins Ausland.

Alexander Müller und Ohlala. © Sibil Slejko

Alexander Müller und Ohlala. © Sibil Slejko

Auf den Plätzen folgten die Burgenländerin Bianca Babanitz mit Game DK Z (4 Fehlerpunkte/39,90 Sekunden) und der Oberösterreicher Peter Englbrecht mit Concerto Mio (4/41,83).

Bianca Babanitz und Game DK Z. © Sibil Slejko

Bianca Babanitz und Game DK Z. © Sibil Slejko

Im Superfinale waren nur drei Reiter-Pferd-Paarungen im 290 Meter langen Grundparcours mit 13 Hindernissen und 16 Sprüngen über die maximale Höhe von 1,50 Meter fehlerfrei geblieben: Alexander Müller, Peter Englbrecht und David Kranz (ST).

Bianca Babanitz, die mit einem Abwurf als Vierte in die Siegerrunde der Top-9 gegangen war, katapultierte sich mit ihrem 11-jährigen Hengst Game DK Z mit der Top-Zeit von 39,90 Sekunden an die Spitze des Feldes. Alexander Müller sprang taktisch klug ebenfalls fehlerfrei mit vergleichsweise gemütlichen 46,17 Sekunden zum Sieg.

Peter Englbrecht und Converto Mio. © Sibil Slejko

Peter Englbrecht und Converto Mio. © Sibil Slejko

Siegespreis von equitron-pro im Wert von 31.080 Euro
Mit einem vierten Rang auf der Etappe in Kammer und einem zehnten Platz in Lamprechtshausen hatte sich der Deutsche mit 58 Punkten für das Superfinale der Top-16 qualifiziert. Die Teilnahme hat sich für ihn ausgezahlt: als Sieger des Superfinales bekommt Müller das von Tierärzten empfohlene Therapie-Gerät von equitron-pro im Wert von 31.080 Euro.

„Ich bin super happy mit dem equitron-pro-Gerät. Wir haben schon eines bei uns im Stall, das wir täglich nutzen. Wir sind davon überzeugt und freuen uns, dass wir nun ein zweites Gerät haben“, jubelte Müller im Siegerinterview.

Seiner 9-jährigen Sportpartnerin streut er Rosen: „Ohlala ist für mich ein Ausnahmepferd. Ich reite sie schon seit sie fünf Jahre alt ist. Sie liefert unglaublich viele Nullrunden. Wir waren letzte Woche schon zur Vorbereitung hier in Salzburg und sind gestern auch gut gesprungen. Das war sicherlich ein Vorteil, weil wir die Gegebenheiten schon kannten – wir haben uns einfach wohl gefühlt. Mit zwei Nullrunden war das von uns eine wirklich gute Vorstellung. Ich bin sehr glücklich über den Sieg!“

„Großes Kompliment an Sepp Göllner und sein Team“
Bianca Babanitz freute sich über Platz 2: „Grundsätzlich bin ich sehr glücklich, auch wenn ich gerne gewonnen hätte. Der Parcours war heute sehr anspruchsvoll. Im Grundparcours habe ich einen Fehler gemacht, bin hektisch geworden – das ist uns dann zum Verhängnis geworden. Den Finaldurchgang habe ich sicher und schnell angelegt, die Reiter davor haben einige Fehler gemacht. Ein großes Kompliment an Sepp Göllner und sein Team, die unter diesen Umständen eine großartige Veranstaltung auf die Beine gestellt hat. Ein toller Tag, ich bin sehr zufrieden.“

OEPS-Sportdirektor Christian Steiner stößt ins selbe Horn: „Wir möchten uns im Namen des Österreichischen Pferdesportverbandes bei allen Sponsoren und Veranstaltern für die tolle Unterstützung sowie Organisation bedanken. Gemeinsam haben wir es geschafft, die ganze Serie, über vier Etappen durchzuführen – darauf sind wir sehr stolz. Heute haben wir im Rahmen der Amadeus Horse Indoors unter strengen Auflagen ein würdiges Superfinale erlebt und sind somit mit einer tollen Veranstaltung ins neue Jahr gestartet. Das Superfinale wurde erstmals als großes Finale des Casino Grand Prix powered by equitron-pro durchgeführt, das hat sich in dieser Form definitiv bewährt. Das macht Lust auf die nächsten Events und auf ein tolles Pferdesportjahr 2021.“

CASINO GRAND PRIX 2020 powered by equitron-pro
Superfinale über 1,50 Meter mit Siegerrunde
1. Alexander Müller (GER), Ohlala, 0 Strafpunkte/46,17 Siegerrunde
2. Bianca Babanitz (B), Game DK Z, 4/39,9
3. Peter Englbrecht (OÖ), Concerto Mio, 4/41,83
4. Angelos Touloupis (GRE), Francis, 8/41,32
5. Gerfried Puck (ST), Naxcel V, 8/42,85
6. Markus Saurugg (ST), Baloubet by Etl, 12/41,9
7. Helmut Schönstetter (GER), Cornet Kalua, 12/42,43
8. Roland Englbrecht (OÖ), Calippo, 12/43,19
9. David Kranz (ST), Attila der Große, 12/45,10
10. Michael Eichler (GER), Catwiesel, 12 Strafpunkte/71,33 im Grunddurchgang
11. Katrin Esser (OÖ), Aconell, 16/69,21
12. Siegfried Schlemmer (ST), Flick Flack, 16/70,5
13. Marie Sebesta (W), Kara Luna, 16/73,60

Ergebnis im Detail hier

Casino Grand Prix-HALL OF FAME
SiegerInnen von 1987 bis 2020
2020 Alexander Müller (GER)
2019 Michael Rösch Junior
2018 Dieter Köfler
2017 Christian Schranz
2016 Dieter Köfler
2015 Josef Schwarz Junior
2014 Dieter Köfler
2013 Roland Englbrecht
2012 Mario Bichler & Astrid Kneifel
2011 Mario Bichler
2010 Simon Johann Zuchi
2009 Mario Bichler
2008 Wolfgang Ötschmaier
2007 Alice Janout
2006 Christian Juza
2005 Anton Martin Bauer
2004 Sabine Seeburger-Schranz
2003 Mario Bichler
2002 Anton Martin Bauer
2001 Julia Kayser
2000 Boris Boor
1999 Josef Schwarz Junior
1998 Anton Martin Bauer
1997 Thomas Frühmann
1996 –
1995 Helmut Morbitzer
1994 Rupert Ziller
1993 Boris Boor
1992 Roland Fischer
1991 Thomas Frühmann
1990 Hugo Simon
1989 Jörg Domaingo
1988 Egon Blum
1987 Thomas Frühmann

CASINO GRAND PRIX powered by equitron-pro 2020
Endstand nach vier Etappen,
1. Helmut Schönstetter (GER) 120 Punkte
2. Christoph Kröll (ST) 105
3. Peter Englbrecht (OÖ) 92
4. Roland Englbrecht (OÖ) 84

5. David Kranz (ST) 76
6. Catrin Glötzer-Thaler (T) 75
7. Marie Sebesta (W) 74
8. Katrin Esser (OÖ) 66
8. Michael Eichler (GER) 66
10. Bianca Babanitz (B) 60
11. Dieter Köfler (K) 59
11. Lisa Schranz (NÖ) 59

13. Alexander Müller (GER) 58
14. Gerfried Puck (ST) 57
15. Bogdan Mrowka (NÖ) 55
16. Angelos Touloupis (GRE) 54

Casino Grand Prix auf ORF eins und ORF Sport +
31.01.2021 ORF eins ab 14.45 Uhr Sportbild – Highlights Casino GP powered by equitron-pro Salzburg – Finale Neuro Socks Amadeus Horse Indoors
03.02.2021, 20.15 Uhr ORF Sport + Highlights Casino GP powered by equitron-pro Salzburg – Finale Neuro Socks Amadeus Horse Indoors

Quelle: OEPS.at

Carina Hindelang, Otto Hofer (Happy Horse), Sebastian Schaller (CWD) und Josef Göllner gratulieren Nils Carstensen (GER) zum Gesamtsieg im EY Cup Finale presented by Happy Horse. © Sibil Slejko

EY Cup Finale presented by Happy Horse: Etappensieg für Balsiger, Gesamtwertung an Nils Carstensen

Das traditionelle Finale vom EY Cup U25 presented by Happy Horse blieb bis zum Ende spannend, denn lediglich drei Paare schafften den selektiven Parcours ohne Fehler. Den Etappensieg sicherte sich schlussendlich der 23-jährige Bryan Balsiger auf dem neunjährigen Everest v’t Hof V Eversem Z. 

EY-Cup-Etappensieg für Bryan Balsiger (SUI). © EQWO.net

EY-Cup-Etappensieg für Bryan Balsiger (SUI). © EQWO.net

Nachdem seine beiden Konkurrenten im Stechen Abwürfe verzeichnen mussten, ritt Balsiger als letzter Starter mit einer ruhigen, fehlerfreien Runde in 46,50 den Sieg nach Hause. Er durfte sich über Maßstiefel von Reitsport Maderer, sowie einen Sachpreis von CWD freuen.

Simon Widmann und CMS Compliant. © EQWO.net

Platz 2 für Simon Widmann und CMS Compliant. © EQWO.net

“Ich bin sehr stolz, der erste Schweizer Sieger hier in Salzburg zu sein. Mein Pferd ist heute super gesprungen. Ein herzliches Dankeschön, dass diese Veranstaltung unter so tollen Bedingungen stattfinden konnte”, strahlte Etappensieger Bryan Balsiger bei der Siegerehrung. 

Siegerehrung im EY Cup Weltfinale presented by Happy Horse. © Sibil Slejko

Siegerehrung im EY Cup Weltfinale presented by Happy Horse: Josef Göllner, Bryan Balsiger und Otto Hofer . © Sibil Slejko

Die weiteren Podestplätze und damit ebenfalls wertvolle Sachpreise von CWD gingen an Vorjahressieger Andrzej Oplatek (POL) auf Diaroubet (4/44,57 im Stechen) und Simone Widmann (GER) mit CMS Compliant (8/41,43 im Stechen). 

Diaroubet unter Andrzej Oplatek (POL). © Sibil Slejko

Diaroubet unter Andrzej Oplatek (POL). © Sibil Slejko

In der heutigen EY Cup presented by Happy Horse Finaletappe hatte Nils Carstensen mit 2 Abwürfen Rang 12 belegt, in der Gesamtwertung sicherte er sich aber souverän den Sieg. Er erhielt im Rahmen der Siegerehrung einen nagelneuen CWD Sattel. “Wir haben super Sport gesehen heute. Wir sind sehr dankbar, Partner dieser tollen Serie zu sein. Herzliche Gratulation an den Gesamtsieger”, gratulierte Sebastian Schaller persönlich im Namen von CWD.  

Carina Hindelang, Otto Hofer (Happy Horse), Sebastian Schaller (CWD) und Josef Göllner gratulieren Nils Carstensen (GER) zum Gesamtsieg im EY Cup Finale presented by Happy Horse. © Sibil Slejko

Carina Hindelang, Otto Hofer (Happy Horse), Sebastian Schaller (CWD) und Josef Göllner gratulieren Nils Carstensen (GER) zum Gesamtsieg im EY Cup Finale presented by Happy Horse. © Sibil Slejko

Otto Hofer von Presenting-Sponsor Happy Horse war ebenfalls persönlich zur Siegerehrung vom EY Cup Weltfinale presented by Happy Horse gekommen: ”Für uns ist es ein Renommee, bei so einer tollen Veranstaltung dabei sein zu dürfen. Es kann immer nur verdiente Sieger geben und wir freuen uns sehr, diese jungen Reiter unterstützen zu dürfen”.

Carina Hindelang bedankte sich im Namen ihres verstorbenen Vaters, Rudolf Hindelang, der den EY Cup gegründet hatte: ”Danke an alle, dass diese Veranstaltung hier so stattfinden konnte. Papa wäre sehr stolz gewesen, toller Sport, spannendes Stechen, einfach eine tolle Veranstaltung.”

Nils Carstensen (GER) und FBW Cornflake. © Sibil Slejko

Nils Carstensen (GER) und FBW Cornflake. © Sibil Slejko

Für das beste rot-weiß-rote Ergebnis sorgte David Moser (OÖ) im Sattel von Chocolat Blanc auf Platz 7. Jennifer Jaritz (NÖ) wurde mit WS FBI Zehnte.

10 EY Cup U25 Jumping World Finale
präsentiert von Happy Horse Pferdestreu Vertriebs GmbH
Int. Springprüfung mit Stechen (1.55 m)
Wertungsprüfung Longines Ranking
1. Everest v’t Hof V Eversem Z – Bryan Balsiger SUI 0/46.50 im Stechen
2. Diaroubet – Andrzej Oplatek POL 4/44.57 im Stechen
3. CMS Compliant – Simon Widmann GER 8/41.43 im Stechen
4. Chamberlain – Nina Pangersic SLO 4/63.53
5. Chiara II – Leila Bingold GER 4/63.69
6. Ballantine di Villagana – Giacomo Casadei ITA 4/66.71
7. Chocolat Blanc – David Moser AUT/OÖ 4/66.87
8. Babylone des Erables – Edouard Schmitz SUI 4/66.90
9. Laurier – Thibault Philippaerts BEL 4/69.12
10. WS FBI – Jennifer Jaritz AUT 8/65.40
11. Catinka S – Sophia Schindlbeck GER 8/66.81
12. FBW Cornflake – Niels Carstensen GER 8/68.59
Ergebnislink

Den Gesamtstand 2020 gibt es hier: https://eycup.mmsrv.de/ranking-2020

Kim Emmen (NED) und Warriors Glory auf dem Weg zum SIeg in der Bemer Group Trophy. © Sibil Slejko

Kim Emmen gewinnt die Bemer Group Trophy

Drei 4-Sterne-Springen haben bisher in der Salzburgarena im Rahmen der Neuro Socks Amadeus Horse Indoors stattgefunden. Zu Platz 2, 3 und 10 kam nun in der CSI4* Bemer Group Trophy für die 25-jährige Kim Emmen noch ein Sieg dazu. Die Niederländerin, die derzeit auf Platz 199 der Weltrangliste rangiert, konnte ihren 12-jährigen Wallach Warriors Glory in fehlerfreien 62,11 Sekunden durch dieses Weltranglistenspringen pilotieren.

Kim Emmen (NED) und Warriors Glory auf dem Weg zum SIeg in der Bemer Group Trophy. © Sibil Slejko

Kim Emmen (NED) und Warriors Glory auf dem Weg zum SIeg in der Bemer Group Trophy. © Sibil Slejko

Lediglich fünf Hundertstelsekunden trennten die aktuelle Nummer 22 der Welt, Emanuele Gaudiano, vom Sieg in der mit 26.000 Euro dotierten Bemer Group Trophy. Im Sattel von Kingston van het Eikenhof benötigte der Italiener 62,16 Sekunden für die 15 Sprünge. 

Emanuele Gaudiano (ITA) wird mit Kingston van het Eikenhof Zweiter in der Bemer Group Trophy. © Sibil Slejko

Emanuele Gaudiano (ITA) wird mit Kingston van het Eikenhof Zweiter in der Bemer Group Trophy. © Sibil Slejko

Auf Platz drei stand mit Marcus Ehning (GER) ein weiterer Weltklassereiter. Der Team- Olympiasieger und Team-Weltmeister ist aktuelle Nummer 19 der Welt und ritt den 10-jährigen Oldenburger Stargold souverän und fehlerfrei auf Platz 3 (0/63,14). 

Top in der Bemer Group Trophy: Marcus Ehning und Stargold. © Sibil Slejko

Top in der Bemer Group Trophy: Marcus Ehning und Stargold. © Sibil Slejko

Zwei weitere Reiter aus den Top 100 der Welt, Edward Levy (FRA | Nr. 61 der Weltrangliste) mit Sirius Black und Christian Ahlmann (GER | Nr 16 der Weltrangliste) mit Calvino komplettierten die Top Five in diesem hochkarätige besetzten Springen.  Insgesamt waren in diesem von Franz Madl und einem Team designten Parcours acht der 57 Paare fehlerfrei geblieben.

Alexander Durban gratulierte bei der Siegerehrung im Namen der Bemer Group. © Sibil Slejko

Alexander Durban gratulierte bei der Siegerehrung im Namen der Bemer Group. © Sibil Slejko

23 Bemer Group Trophy
präsentiert von Bemer Group
Int. Springprüfung nach Fehler und Zeit (1.50 m)
Wertungsprüfung Longines Ranking
1. Warriors Glory – Kim Emmen NED 0/ 62.11
2. Kingston van het Eikenhof – Emanuele Gaudiano ITA 0/62.16
3. Stargold – Marcus Ehning GER 0/63.14
4. Sirius Black – Edward Levy FRAU 0/64.01
5. Calvino – Christian Ahlmann GER 0/64.78
6. Visa Z – Denis Lynch IRL 0/66.40
7. Donna I – Marco Kutscher GER 0/68.80
8. Fernando- H – Bart Bles NED 0/69.20
9. Kamara van’t Heike – Maikel van der Vleuten NED 1/72.43
10. Chakra – Eoin McMahon IRL 1/72.55
11. Vasco – Przemyslaw Konopacki POL 1/73.39
12. Nixon van’t Meulenhof – Harrie Smolders NED 1/75.69
13. Quincassi – Niklaus Schurtenberger SUI 2/77.50
14. Balance – Felix Haßmann GER 4/61.5
Ergebnislink

Die Chancen stehen gut, dass sich Isabell Werth bei der 6. Auflage des Dressur Weltcups von Salzburg wieder den Kürsieg holen wird. © EQWO.net

Isabell Werth gewinnt Weltcup Grand Prix vor Jessica von Bredow-Werndl

Bereits 2015 und 2019 führte im Weltcup von Salzburg kein Weg vorbei an der Nummer 1 der Dressurwelt, Isabell Werth (GER) und auch 2020 stehen die Zeichen auf Sieg für die 6-fache Olympiasiegerin, 9-fache Welt- und 20-fache Europameisterin, die die 16-jährige Oldenburgerstute Weihegold OLD (Don Schufro x Sandro Hit) gesattelt hatte. 81,848% standen nach dem Neuro Socks Weltcup Grand Prix mit eindrucksvollen Höhepunkten in der Pi-Pa-Tour (für die es sogar mehrmals die Note 10 gab), sowie in der Galopparbeit bei Isabell Werth zu Buche, was den Sieg bedeutete. 

Die Chancen stehen gut, dass sich Isabell Werth bei der 6. Auflage des Dressur Weltcups von Salzburg wieder den Kürsieg holen wird. © EQWO.net

Die Chancen stehen gut, dass sich Isabell Werth bei der 6. Auflage des Dressur Weltcups von Salzburg wieder den Kürsieg holen wird. © EQWO.net

“Chapeau für die Einstellung dieser Stute, das was sie in den letzten 13 Jahren geleistet hat, ist einfach phänomenal”, lobte Isabell Werth ihr Pferd im Siegerinterview. “Sie legt am Turnier den Schalter um und weiss ganz genau was los ist und um was es geht. Das war heute ein schöne, präzise Runde, schauen wir mal was morgen passiert.”

81,848% und Platz eins im FEI Dressage World Cup™ Grand Prix von Salzburg für Isabell Werth (GER) und Weihegold OLD. © EQWO.net

81,848% und Platz eins im FEI Dressage World Cup™ Grand Prix von Salzburg für Isabell Werth (GER) und Weihegold OLD. © EQWO.net

Die stärkste Konkurrenz für Werth kam einmal mehr aus dem eigenen Land, denn Jessica von Bredow Werndls Trakehnerstute TSF Dalera BB zeigte sich im 6. FEI Dressage World Cup™ Grand Prix in der Salzburgarena in Top Form. Kleine Unsicherheiten kosteten das harmonische Paar ein paar Punkte. 79,630% und Platz 2 waren das schöne Ergebnis für die Mannschafts-Weltmeisterin von Tryon 2018. 

Jessica von Bredow-Werndl (GER) und TSF Dalera BB wurden mit 79.630 % Zweite. © EQWO.net

Jessica von Bredow-Werndl (GER) und TSF Dalera BB wurden mit 79.630 % Zweite. © EQWO.net

Auf Platz drei im 14-köpfigen Starterfeld standen Patrik Kittel und der 15-jährige Oldenburger Delauney OLD für Schweden (76,087%). 2018 hatte Kittel mit dem Hannoveraner Delatio im Weltcup Grand Prix hier in der Salzburgarena ebenfalls Rang drei belegt. 

Auf Platz drei (76.087 %) im Weltcup Grand Prix von Salzburg standen Delaunay OLD und Patrik Kittel (SWE). © EQWO.net

Auf Platz drei (76.087 %) im Weltcup Grand Prix von Salzburg standen Delaunay OLD und Patrik Kittel (SWE). © EQWO.net

Für Österreichs einzige Starterin Franziska Fries (NÖ) lief es leider nicht nach Plan. 63,826% bedeuteten Rang 14. 

Die Weltcup Kür von Salzburg steht morgen (Sonntag, 24.01.2021) ab 11 Uhr auf dem Programm. Wir dürfen davon ausgehen, dass auch im sechsten Weltcupjahr die Siegerin aus Deutschland kommen wird. Bisher konnte Isabell Werth (2014, 2019), Dorothee Schneider (2015, 2016) und Benjamin Werndl (2018) die Siege für Deutschland holen.

D03 FEI Dressage World Cup™
präsentiert von Neuro Socks GmbH
Int. Dressurprüfung – CDI-W
1. Weihegold Old – Isabell Werth GER 81.848 %
2. TSF Dalera BB – Jessica von Bredow-Werndl GER 79.630 %
3. Delaunay Old – Patrik Kittel SWE 76.087 %
4. Faustus – Dorothee Schneider GER 75.174 %
5. Annabelle – Helen Langehanenberg GER 74.457 %
6. Brother de Jeu – Antonia Ramel SWE 73.500 %
7. Heiline’s Danciera – Carina Cassøe Krüth DEN 72.804 %
8. Destano – Simone Pearce AUS 72.043 %
Ergebnislink

Die nächste Top-Platzierung für Felix Haßmann (GER) ins Salzburg: Rang drei mit Cayenne Wz im Neuro Socks Masters. © Sibil Slejko

Deutschland stark in Salzburg! Weishaupt siegt vor Haßmann im Neurosocks Masters

Der Sieg im ersten von insgesamt vier Weltranglistenspringen, der mit 240.000 Euro dotierten 4-Sterne-Tour der Neuro Socks Amadeus Horse Indoors ging mit Philipp Weishaupt an einen Reiter aus der starken deutschen Equipe. 

Janine Mlynek und Michael Alois Wagner von der Neuro Socks GmbH begleiteten Josef Göllner zur feierlichen Siegerehrung im Neuro Socks Masters. © Sibil Slejko

Janine Mlynek und Michael Alois Wagner von der Neuro Socks GmbH begleiteten Josef Göllner zur feierlichen Siegerehrung im Neuro Socks Masters. © Sibil Slejko

Auf dem Weg zum Sieg im mit 25.400 Euro dotierten Neuro Socks Masters, das als 1. Qualifikation für den Equitron-pro Grand Prix am Sonntag galt, waren 12 Hindernisse bzw. 15 Sprünge mit einer Maximalhöhe von 1,50 m zu absolvieren. 68 Paare waren am Start, dementsprechend groß der Druck eine schnelle, fehlerfreie Runde abzuliefern.

Philipp Weishaupt (GER) und Coby auf dem Weg zum Sieg im Neuro Socks Masters. © Sibil Slejko

Philipp Weishaupt (GER) und Coby auf dem Weg zum Sieg im Neuro Socks Masters. © Sibil Slejko

Für die dritte deutsche Siegerhymne des heutigen Tages sorgte Beerbaum-Bereiter Philipp Weishaupt, der im Sattel von Coby (Contagio x Escudo 19) den Sieg (0/57,60) holte vor Felix Haßmann (GER), der für dieses Ranking Springen Cayenne Wz gesattelt hatte und in fehlerfreien 58,05 Sekunden Zweiter wurde. Nach drei 4-Sterne-Springen, hat Haßmann damit zwei Siege und einen zweiten Platz auf seinem Salzburg-Konto verbucht. Auf Platz drei standen Julien Anquetin und Bay de ter für Frankreich (0/58,36). 

“Bei uns in Riesenbeck müssen wir ja nur das Licht aufdrehen in der Früh und können loslegen, aber hier steckt ein Riesenaufwand dahinter, bis die Halle bereit ist für Reiter und Pferde. Umso glücklicher sind wir, hier reiten zu dürfen”, zeigte sich Philipp Weishaupt im Siegerinterview begeistert von der Neuro Socks Amadeus Horse Indoors. 

Geburtstagskind Janine Mlynek, die Frau von Neuro Socks Geschäftsführer Wolfgang Cyrol, fand im Rahmen der Siegerehrung dankende Worte für Ihren Mann, den Veranstalter und die Reiter: “Danke, Wolfgang, dass Du dazu beigetragen hast, dass wir hier dabei sein dürfen, danke an die Reiter für den tollen Sport und herzlichen Dank an das Veranstalterteam für die Ausrichtung dieser großartigen Veranstaltung.”

Die nächste Top-Platzierung für Felix Haßmann (GER) ins Salzburg: Rang drei mit Cayenne Wz im Neuro Socks Masters. © Sibil Slejko

Die nächste Top-Platzierung für Felix Haßmann (GER) ins Salzburg: Rang drei mit Cayenne Wz im Neuro Socks Masters. © Sibil Slejko


“NEURO SOCKS
steht für Wohlbefinden, Lebensfreude, Lebensqualität sowie Stabilität und Balance. Da diese Attribute perfekt auch zum Reitsport passen, haben wir uns entschieden für die nächsten 3 Jahre Hauptsponsor der Amadeus Horse Indoors zu sein.” Das Unternehmen NEURO SOCKS GmbH wurde im August 2017 gegründet. Ein Jahr später waren wir leider pleite, weil es uns nicht gelungen ist die einzigartige Technologie den Menschen näher zu bringen. Meine Devise ist es jedoch NIEMALS aufzugeben und so ist es mir gelungen, in die Sendung „2 Minuten, 2 Millionen“ zu kommen. Die Sendung wurde dann am 12. Februar 2019 ausgestrahlt und ab diesem Zeitpunkt ging so richtig die Post ab. Im Jahr 2019 machte dann unser Unternehmen einen Jahresumsatz von 2,8 Millionen EURO und 2020 werden wir alle Rekorde sprengen und 25 Millionen EURO Jahresumsatz machen. Wir wurden zum erfolgreichsten Start Up Österreichs gewählt und konnten mittlerweile über 500.000 Menschen zu mehr Lebensfreude und Lebensqualität verhelfen. Wir haben bis heute über 3.000 Business Partner und können somit auch in der größten Krise der Menschheit sehr vielen Menschen das wirtschaftliche Überleben sichern und täglich werden es mehr. Unser Motto lautet daher UNAUFHALTBAR”.


22 NEURO SOCKS Amadeus Masters 1. Qualifikation Grand Prix

präsentiert von Neuro Socks GmbH
Int. Springprüfung nach Fehler und Zeit (1.50 m)
Wertungsprüfung für die LONGINES Weltrangliste
1. Coby – Philipp Weishaupt GER 0/57.60
2. Cayenne Wz – Felix Haßmann GER 0/58.05
3. Baya du ter – Julien Anquetin FRA 0/58.36
4. Twentytwo des Biches – Bryan Balsiger SUI 0/59.17
5. H&M – Kirlo van den Bosrand Samuel Hutton GBR 0/60.79
6. Luna van het Dennehof – Gilles Thomas BEL 0/61.76
7. Jovita – Erica Swartz SWE 0/61.95
8. Cortino – Edouard Schmitz SUI 0/63.60
9. Varoun – Jos Verlooy BEL 0/63.67
10. Jack van het Dennehof – Kim Emmen NED 0/64.23
11. Claude – Patrik Majher SVK 0/64.68
12. Dalila de la Pomme – Evelina Tovek SWE 0/65.10
13. Bingo du Parc – Harrie Smolders NED 0/65.22
14. Expectation of Romance – Angelique Hoorn NED 0/65.53
15. Maldonado E – Simon Widmann GER 0/67.34
16. Dalphons V – Simone Coata ITA 0/67.49
17. Kriskras DV – Bart Bles NED 0/68.99
Ergebnislink